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"Der Wille zur Wahrheit..."

„Der Wille zur Wahrheit…"
der uns noch zu manchem Wagnisse verführen wird, jene berühmte Wahrhaftigkeit, von der alle Philosophen bisher mit Ehrerbietung geredet haben: was für Fragen hat dieser Wille zur Wahrheit uns schon vorgelegt! Welche wunderlichen schlimmen fragwürdigen Fragen! (…) Wer ist das eigentlich, der uns hier Fragen stellt? Was in uns will eigentlich ‚zur Wahrheit‘?“ Friedrich Nietzsches bittere Ironie ist wohl mehr als begründet: Der Mensch will und braucht „Wahrheit“, scheint aber immer wieder die schmerzhafte Erfahrung machen zu müssen, als entzöge sich doch die so heiß begehrte Muse seines Herzens seinem Können und Wissen… Auch wenn er hier keine Ausnahme darzustellen vermag und den Anspruch nicht erheben darf, die Wahrheit schlechthin gepachtet zu haben, bemüht sich allerdings der Philosoph prinzipiell darum, durch eine Erhellung des Grundverständnisses dessen, was der Begriff „Wahrheit“ überhaupt heißen – d.h. bedeuten und erfordern – kann bzw. soll, der Wahrheitssuche selbst und dem jeweils mit ihr wesentlich zusammenhängenden Daseinsbild auf den Grund zu gehen. Anhand ausgewählter Texte wollen wir nun versuchen, dem sich im Laufe der philosophischen Tradition wandelnden Sinn von „Wahrheit“ überhaupt auf die Spur zu kommen.

Kurstermine 10

  •  
    Ort / Raum
    • 1
    • Montag, 20. April 2026
    • 17:50 – 19:20 Uhr
    • Raum 117
    1 Montag 20. April 2026 17:50 – 19:20 Uhr Raum 117
    • 2
    • Montag, 27. April 2026
    • 17:50 – 19:20 Uhr
    • Raum 117
    2 Montag 27. April 2026 17:50 – 19:20 Uhr Raum 117
    • 3
    • Montag, 04. Mai 2026
    • 17:50 – 19:20 Uhr
    • Raum 117
    3 Montag 04. Mai 2026 17:50 – 19:20 Uhr Raum 117
    • 4
    • Montag, 11. Mai 2026
    • 17:50 – 19:20 Uhr
    • Raum 117
    4 Montag 11. Mai 2026 17:50 – 19:20 Uhr Raum 117
    • 5
    • Montag, 18. Mai 2026
    • 17:50 – 19:20 Uhr
    • Raum 117
    5 Montag 18. Mai 2026 17:50 – 19:20 Uhr Raum 117
    • 6
    • Montag, 08. Juni 2026
    • 17:50 – 19:20 Uhr
    • Raum 117
    6 Montag 08. Juni 2026 17:50 – 19:20 Uhr Raum 117
    • 7
    • Montag, 15. Juni 2026
    • 17:50 – 19:20 Uhr
    • Raum 117
    7 Montag 15. Juni 2026 17:50 – 19:20 Uhr Raum 117
    • 8
    • Montag, 22. Juni 2026
    • 17:50 – 19:20 Uhr
    • Raum 117
    8 Montag 22. Juni 2026 17:50 – 19:20 Uhr Raum 117
    • 9
    • Montag, 29. Juni 2026
    • 17:50 – 19:20 Uhr
    • Raum 117
    9 Montag 29. Juni 2026 17:50 – 19:20 Uhr Raum 117
    • 10
    • Montag, 06. Juli 2026
    • 17:50 – 19:20 Uhr
    • Raum 117
    10 Montag 06. Juli 2026 17:50 – 19:20 Uhr Raum 117

"Der Wille zur Wahrheit..."

„Der Wille zur Wahrheit…"
der uns noch zu manchem Wagnisse verführen wird, jene berühmte Wahrhaftigkeit, von der alle Philosophen bisher mit Ehrerbietung geredet haben: was für Fragen hat dieser Wille zur Wahrheit uns schon vorgelegt! Welche wunderlichen schlimmen fragwürdigen Fragen! (…) Wer ist das eigentlich, der uns hier Fragen stellt? Was in uns will eigentlich ‚zur Wahrheit‘?“ Friedrich Nietzsches bittere Ironie ist wohl mehr als begründet: Der Mensch will und braucht „Wahrheit“, scheint aber immer wieder die schmerzhafte Erfahrung machen zu müssen, als entzöge sich doch die so heiß begehrte Muse seines Herzens seinem Können und Wissen… Auch wenn er hier keine Ausnahme darzustellen vermag und den Anspruch nicht erheben darf, die Wahrheit schlechthin gepachtet zu haben, bemüht sich allerdings der Philosoph prinzipiell darum, durch eine Erhellung des Grundverständnisses dessen, was der Begriff „Wahrheit“ überhaupt heißen – d.h. bedeuten und erfordern – kann bzw. soll, der Wahrheitssuche selbst und dem jeweils mit ihr wesentlich zusammenhängenden Daseinsbild auf den Grund zu gehen. Anhand ausgewählter Texte wollen wir nun versuchen, dem sich im Laufe der philosophischen Tradition wandelnden Sinn von „Wahrheit“ überhaupt auf die Spur zu kommen.
03.02.26 15:20:47