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Andrea Grodel, Öffentlichkeitsarbeit, Social Media
Andrea Grodel
Öffentlichkeitsarbeit, Social Media

Medieninformationen 2026

Auf Bildung bauen: Neues Programm der vhs Bamberg Stadt

Rund 850 Kurse, Vorträge, Führungen und Veranstaltungen – Semestereröffnung zur Generalsanierung von St. Michael

Mit einem vielseitigen Programm aus Vorträgen, Kursen, Führungen und Veranstaltungen startet die Volkshochschule (vhs) Bamberg Stadt in das neue Semester Frühjahr/Sommer. Rund 850 Angebote laden dazu ein, Neues zu lernen, Perspektiven zu wechseln und Bamberg aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu entdecken. Das neue Programm ist ab 2. Februar online unter www.vhs-bamberg.de abrufbar. Die Anmeldung beginnt am 11. Februar, die Kurse starten am 2. März.

 

Die Semestereröffnung findet am Donnerstag, 26. Februar, um 19 Uhr statt und widmet sich der Gesamtinstandsetzung der Kirche St. Michael (2012–2026). Karin Hamper aus der Bauleitung sowie Finanz- und Stiftungsreferent Bertram Felix geben Einblicke in Herausforderungen, planerische Meilensteine und die Dimension dieses Mammutvorhabens. Ergänzend zur Eröffnung folgen eine fünfteilige Vortragsreihe zu den beteiligten Gewerken der Kirchenrestaurierung und eine Führung vor Ort. Ein weiterer Schwerpunkt im neuen Semester ist der 250. Geburtstag von E.T.A. Hoffmann – mit thematischen Führungen, einem Vortrag und einem Sketchwalk durch Bamberg auf den Spuren des Dichters.

Fortgesetzt wird die Vortragsreihe „Angesichts des Trümmerfelds: Kriegsende und demokratischer Aufbau“ in Kooperation mit dem Stadtarchiv Bamberg. Im Fokus steht diesmal die Tätigkeit der Bamberger Spruchkammern in der Nachkriegszeit – zwischen Entnazifizierung und dem Vorwurf einer „Mitläuferfabrik“. Zum Weltfrauentag bietet die vhs mehrere Veranstaltungen an: Ein Online-Vortrag widmet sich der Künstlerin Charlotte Berend-Corinth als Muse, Malerin und Managerin. Ein Workshop zur Altersvorsorge für Frauen beleuchtet finanzielle Fragestellungen praxisnah und findet in Kooperation mit dem Inner Wheel Club Bamberg sowie weiteren Serviceclubs statt.

Ein zentrales Thema bleibt die digitale Teilhabe. In Kooperation mit dem Smart-City-Programm der Stadt Bamberg und Bayern Innovativ informieren mehrere Veranstaltungen über digitale Gesundheit sowie die neuen städtischen Anwendungen „bamberg-miteinander.de“, die „Bamberg App“ und den digitalen „Raum+Materiallotsen“. Breit aufgestellt ist erneut die Gesundheitsbildung: von Vorträgen zu Longevity und gesundem Älterwerden über Workshops zu Breathwork, Yoga in unterschiedlichen Stilrichtungen, freier Bewegung und Tanz bis hin zu neuen Angeboten wie Waldbaden, Longevity-Spaziergängen sowie Yoga in englischer Sprache. Auch „Erfolgreich Arbeiten in den Wechseljahren“ und weitere Angebote zur Frauengesundheit sind Teil des neuen Programms.

Im Bereich Gesellschaft bietet die vhs hybride Vorträge zu aktuellen politischen und globalen Fragestellungen, Workshops zu Nachhaltigkeit, finanzieller Bildung und Katastrophenvorsorge sowie einen Hybridkurs zur Geologie Nordbayerns mit ergänzenden Exkursionen. Ebenfalls neu: Tagebuchschreiben für mehr innere Balance und die Schafkopf-Variante „Mehrkopf“.

Der Fachbereich Beruf & Digitales setzt Akzente bei Resilienz im Arbeitsalltag, PC-Grundlagen, Medienkompetenz und Smartphone-Einführung für die Generation 60+ sowie bei Künstlicher Intelligenz – von Anwendungen im Alltag bis zum Einsatz im Unterricht.

Studien zeigen: Wer regelmäßig mehrere Sprachen nutzt, bleibt kognitiv länger fit. Mit 15 Sprachen in verschiedenen Niveaustufen, darunter Deutsch als Zweitsprache, bietet die vhs vielfältige Möglichkeiten, dies umzusetzen. Und nicht zu vergessen: Das Mehr an Spaß und Motivation beim gemeinsamen Lernen. Seit langer Zeit wird wieder ein Kurs in Deutscher Gebärdensprache angeboten – als Online-Format. Jederzeit einsteigen können Erwachsene ab 16 Jahren in das Kursformat „Lesen- und Schreibenlernen“.

Gewohnt vielfältig ist der Bereich Kunst & Kultur: Die Bandbreite reicht von historischen Bamberg-Ansichten aus der Staatsbibliothek, über Musik der Romantik, Judentum (besser) verstehen bis hin zu literarischen und kreativen Formaten rund um E.T.A. Hoffmann. Der kostenfreie Kultursalon widmet sich diesmal Bamberger Themen: Briefe aus der Kriegsgefangenschaft an eine Bamberger Familie und eine Fotoreise durch Bamberg in den 1960ern. Im Kreativbereich laden neue Zeichen-, Aquarell- und Illustrationskurse, historische Maltechniken, textile Handwerkstechniken sowie Musik- und Rhythmusangebote und eine Einführung in die Clownimprovisation zum Ausprobieren ein. Neu sind außerdem die Instrumentalkurse für Cajon, Querflöte, Dudelsack und der Online-Workshop Ukulele.

Die Junge vhs bietet neben Prüfungsvorbereitungskursen in Mathematik für Realschule, Abitur und Fachabitur zahlreiche neue Angebote wie KreativeFarbenWerkstatt, Brettchenweben oder Kreativworkshops an. Ebenfalls neu: Kinderturnen ohne Begleitung und Gong Fu & Selbstverteidigung. Verschiedene neue Führungen für Kinder oder die ganze Familie vermitteln auf spielerische Art spannendes Wissen rund um Bamberg und verschiedene Institutionen.

Auch der Genuss kommt in der Volkshochschule nicht zu kurz: Weinseminare, ein Online-Pizzakurs sowie eine besondere Kombination aus Krimilesung bzw. Werkstattgespräch und Weinverkostung ergänzen das Programm. Unabhängig vom Kursbetrieb lädt das Alte E-Werk zudem vom 14. April bis 22. Mai zur Ausstellung „Mitgenommen – Heimat in Dingen“ des Hauses des Deutschen Ostens ein. Ein begleitendes Programm mit Lesung, Erzählcafé, Kultursalon und Filmvorführung mit Zeitzeugengespräch vertieft das Thema.

Zudem wird es zum Frühjahrsprogramm wieder ein Programmheft in einfacher Sprache geben, das in Kooperation mit „Region - Bamberg inklusiv“ der Offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe Bamberg e.V. entstanden ist.

 

Anmeldung und weitere Informationen unter: www.vhs-bamberg.de, telefonisch unter 0951/87-1108, per Mail an info@vhs-bamberg.de oder persönlich in der Tränkgasse 4, 96052 Bamberg.

 

(Medieninformation vom 28. Januar 2026)

 

Bild-Anlagen:

 

Das neue Programm Frühjahr-Sommer der Volkshochschule Bamberg Stadt mit rund 850 Angebote ist ab 2. Februar online auf www.vhs-bamberg.de zu finden. Gedruckte Heft gibt es voraussichtlich ab 4. Februar. Foto: Lorena Densch

 

Medieninformationen 2025

Im Fokus die Lebensgeschichte

Zum Auftakt präsentierte die vhs ein Programm aus Literatur, Musik und Ausblicken ins neue Semester

Kultur zum Frühstück: Unter dem Motto „Viel zu erzählen“ hat die Volkshochschule (vhs) Bamberg Stadt ihren Auftakt ins neue Semester gefeiert. Rund 250 Gäste erlebten im Alten E-Werk und online im Live-Stream eine inspirierende Matinee mit Literatur, Musik und Begegnungen.

 

Der neue Intendant des ETA Hoffmann Theaters Dr. John von Düffel nahm das Publikum mit auf eine literarisch-philosophische Reise. In seiner Lesung aus „Das Wenige und das Wesentliche“ sprach er über „Anfänge und Ankommen“ als Momente der Hoffnung, der Energie, des Risikos und der Sehnsucht nach dem Schönen. Ein zentrales Thema war die Bedeutung von Geschichten. „Wir können uns nur verstehen, wenn wir unsere eigene Geschichte verstehen“, betonte der Schriftsteller und Dramaturg. Dabei gehe es nicht darum, die Geschichte zu beschönigen, sondern sie ehrlich beschreibend zu erzählen.

Dr. von Düffel schlug den Bogen von den eigenen Reflexionen zum Theater und verwies auf aktuelle Inszenierungen. Ob „Kafkas Erzählungen“ oder „Gefährliche Liebschaften“, immer gehe es letztlich um dieselbe Frage: „In welcher Geschichte bin ich?“

Im Gespräch mit vhs-Leiterin Dr. Anna Scherbaum hob er hervor, wie sehr Geschichten unser Selbstverständnis prägen. „Wir sind ständig im Fluss, und unsere Geschichten verändern sich mit uns.“ Orte wie die Volkshochschule oder das Theater seien deshalb unverzichtbar: Sie schaffen Räume für Austausch und gemeinsame Erfahrungen, gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen.

Jochen Neurath, frisch ausgezeichneter Kulturförderpreisträger der Stadt Bamberg, begleitete die Matinee musikalisch. Der Komponist stellte Auszüge aus seinem Klavierzyklus „Stundenbuch – 12 Meditationen“vor, das von Dr. von Düffels „Das Wenige und das Wesentliche“ inspiriert wurde. Die Stücke spiegeln, so Neurath, seine Interpretation der „inneren Stimme John von Düffels“. Ergänzt wurde das Programm durch die eigens für die Veranstaltung komponierte „Szene am Bach“, die mit musikalischer Tiefe beeindruckte.

Auch vhs-Leiterin Dr. Anna Scherbaum knüpfte an das Motto des Semesters an: „Jeder Kurs und jede Begegnung in der vhs wird zu unserer kleinen Geschichte, die unser Leben bereichert und die wir weitererzählen können.“ Das neue vhs-Programm bietet in den kommenden Monaten über 800 Kurse, Führungen, Vorträge und Veranstaltungen. Darunter verschiedene Veranstaltungen zum 200. Todestag von Jean Paul und Angebote zur Demokratiebildung. Auch die Zusammenarbeit mit dem ETA Hoffmann Theater wird weiter ausgebaut: Begleitend zur Inszenierung der „Unendlichen Geschichte“ bietet die vhs kreative Kurse für Kinder an, die sich mit dem Thema Fantasie und Theater beschäftigen.

Mit einem humorvollen Einstieg leitete Bürgermeister Wolfgang Metzner die Veranstaltung ein: „Heute beginnt das Semester nicht wie gewohnt am Abend, sondern am Vormittag und wir starten mit Kultur zum Frühstück.“ In seiner Rede würdigte er die Volkshochschule als zentralen Ort des Wissens, der Begegnung und der persönlichen Entwicklung. Von Sprachkursen über Gesundheitsangebote bis hin zu Kultur und Politik entstehe ein lebendiges Miteinander. „Wie beim Theater oder bei der Musik geht es bei der Volkshochschule darum, Neues zu wagen, gemeinsam zu erleben und den eigenen Horizont zu erweitern“, betonte Metzner.

Nach dem offiziellen Teil bot die Matinee Raum für Austausch bei Snacks und Getränken. Die Gäste nutzten die Gelegenheit, um ins Gespräch zu kommen und die Fotoausstellung „Bambergs neue Stadtteile“ des vhs-Foto-Kurses im Foyer zu besichtigen. Dr. Scherbaum lud die Gäste ein, „die vhs-Angebote rege zu nutzen und so ihr eigenes Kapitel in diesem Semester aufzuschlagen“.

 

(Medieninformation vom 23. September 2025)

Link zur Bildergalerie der Matinee

Viel zu erzählen – neues Semester, neue Impulse, neue Perspektiven

Über 800 Angebote der Volkshochschule Bamberg Stadt laden zum Mitmachen, Weiterdenken und Erleben ein

Mit einem abwechslungsreichen Programm und über 800 Kursen, Führungen, Vorträgen und Veranstaltungen startet die Volkshochschule (vhs) Bamberg Stadt ins Herbst-Wintersemester 2025/26. Etliche Angebote sind ab sofort buchbar. Das komplette neue Programm ist ab 15. August online auf www.vhs-bamberg.de einsehbar. Gedruckte Hefte sind ab Donnerstag, 28. August, im Alten E-Werk sowie vielen Auslagestellen im Stadtgebiet kostenlos erhältlich. Anmeldungen sind ab Mittwoch, 3. September möglich. Das Semester beginnt am 22. September.

 

Die offizielle Eröffnung findet am Sonntag, 21. September, um 11 Uhr im Großen Saal des Alten E-Werks statt. Zu Gast ist John von Düffel, der neue Intendant des ETA Hoffmann Theaters. Unter dem Motto „Viel zu erzählen“ liest der renommierte Schriftsteller und Dramaturg aus eigenen Texten und spricht im Anschluss mit vhs-Leiterin Dr. Anna Scherbaum über die Bedeutung von Literatur und Theater als Spiegel des Lebens. Musikalisch gestaltet wird die Matinee von Jochen Neurath, Bamberger Komponist und Träger des Kulturförderpreises 2025. Er präsentiert Auszüge aus seinem Klavierzyklus „Stundenbuch – 12 Meditationen“.

Im neuen Semester können Interessierte in 134 Kursen insgesamt 15 Sprachen erlernen. Neu im Programm sind „Deutsch-Spaziergänge“, die Stadtentdeckung mit Sprachpraxis verbinden. „Aperitivo italiano“ kombiniert Sprache, Kulinarik und Kultur. Ebenfalls neu: ein Online- Kurs Spanisch in den Weihnachtsferien. Wieder im Angebot ist Portugiesisch für Anfänger:innen und zur Auffrischung auf A1/A2-Niveau.

Gesundheitsbildung – von Bewegung bis Digitalisierung

Mit über 200 Kursen für alle Altersgruppen und alle Fitnesslevels bleibt die Gesundheitsbildung ein zentrales Angebot der vhs. Neben Klassikern wie Yoga, Pilates oder Rückentraining gibt es neue Kurse wie HIT-Training in der Hainschule oder STRONG Nation™ in der BasKIDhall. Die Ultraläuferin Silke Leikeim liest aus ihren Wüstentagebüchern – mit Einblicken in mentale Stärke und Ausdauer.

In Kooperation mit Smart City Bamberg werden die „Smart Talks“ fortgesetzt – diesmal mit dem Fokus auf Digitalisierung bei Demenz und in der Pflege. Die Infoveranstaltung „Digitale Gesundheit für alle“ erklärt praxisnah digitale Anwendungen wie E-Rezept oder Gesundheits-App. Während eines Vortrags mit Diskussion sprechen Sozialreferent Jonas Glüsenkamp, Prof. Dr. Alexander Karmann und Anton Zahneisen über „Gesunde Stadt– wie stellt sich Bamberg darauf ein?“

Kultur, Kreativität und Nachhaltigkeit

Im Kulturbereich reicht das Spektrum von Handwerkstechniken wie Makramee, Filzen oder Lederarbeit über Mal- und Zeichenkurse bis hin zu Themen aus Literatur, Musik und Baukultur. In Kooperation mit dem ETA Hoffmann Theater begleitet die vhs den Entstehungsprozess der Bühnenfassung von „Die unendliche Geschichte“. Musikalisch wird es unter anderem beim Dudelsackkurs oder im Singer-Circle für Jazz, Pop und Soul. Ein Kooperationsprojekt mit der Staatsbibliothek widmet sich dem 200. Todestag von Jean Paul und verbindet Kalligraphie mit Literatur. Im Fokus steht außerdem das neue Projekt „Waste on Stage“ – ein kreativer Beitrag zur Nachhaltigkeit, der vom Nähen über Requisitenbau bis zur Bühnenproduktion reicht.

Führungen – inklusiv und thematisch vielfältig

110 Führungen laden dazu ein, Bamberg aus neuen Perspektiven zu entdecken. Neue Themen sind unter anderem Bambergs starke Frauen, der Baumeister Gustav Haeberle, E.T.A. Hoffmann zum 250. Geburtstag oder eine Führung durch die RehaWe-Werkstatt. Teilhabe ermöglichen inklusive Formate wie eine Führung in leichter Sprache oder eine Domführung für sehbehinderte und blinde Menschen. Eine moderierte Probe bei den Bamberger Symphonikern öffnet den Blick hinter die Kulissen.

Vorträge und Diskurse zu Geschichte, Gesellschaft und Zeitfragen

Mit zwei Vorträgen wird die Reihe „Angesichts des Trümmerfeldes: Kriegsende und demokratischer Aufbau“ in Kooperation mit dem Stadtarchiv Bamberg und dem Historischen Verein fortgesetzt. Zwei renommierte Historiker des Instituts für Zeitgeschichte München beleuchten den Umbruch in Bayern. Zum 200. Todesjahr von Jean Paul gibt es zwei (Online-)Vorträge und ein Liederabend mit Vertonungen seiner Gedichte auf dem Programm. Die Porträtmalerin Barbara Krafft, zuletzt in Bamberg ansässig, wird mit einem Vortrag samt musikalischer Begleitung gewürdigt. Ein weiteres Highlight: Wolfgang Grader, Tibetexperte aus Bamberg, spricht zum 90. Geburtstag des Dalai Lama über dessen Lebensgeschichte, sein Engagement für Menschenrechte und eigene Begegnungen mit ihm.

Die beliebte Reihe „Bamberger Buchgeschichten“ wird mit virtuellen Einblicken in die Sammlungen der Staatsbibliothek Bamberg fortgesetzt. Im Lichtspiel läuft in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in der Stadtregion Bamberg und weiteren Akteuren eine vierteilige Kinoreihe zum Thema „Begegnung mit dem Fremden“. Gezeigt werden Kino-Klassiker mit gesellschaftlichem Tiefgang und anschließender Diskussion. Ein Einführungsabend findet in der vhs statt.

Im Bereich Gesellschaft beleuchtet die dreiteilige Diskurswerkstatt „Nachhaltige Entwicklung interdisziplinär“ aktuelle Fragen zu Demokratie, Klimaschutz und „Arbeit und Gesundheit“. Weitere Vorträge thematisieren Zivil- und Katastrophenschutz oder geben Tipps beim Haustierkauf. Hybride Kurse beleuchten philosophische, naturwissenschaftliche und finanzielle Fragen – von der Politeia über Rohstoffe und Evolution bis zu Finanzen im Alltag. Im Bereich Beruf und Digitales sind kompakte Workshops zu Künstlicher Intelligenz in Alltag, Büro und Lehre neu im Programm.

Junge vhs: entdecken, mitmachen, lernen

Die Junge vhs setzt auf frühe Förderung und kreative Erfahrungen. Neben Musikgarten® und musikalischem Spiel gibt es Kinderführungen, die Geschichte erlebbar machen. Ein Theaterworkshop in Kooperation mit dem ETA Hoffmann Theater nimmt das aktuelle Weihnachtsmärchen auf. Ebenfalls neu: Ein Bridge-Kurs und der Workshop „Finanziell fit für den Berufseinstieg“.  

Abgerundet wird das vhs-Angebot durch genussvolle Weinseminare – von erlesenen Tropfen über Schaumwein bis hin zu einer Krimilesung mit Weinverkostung.

Weil der Volkshochschule Inklusion am Herzen liegt, erscheint seit vielen Jahren in Kooperation mit der Lebenshilfe Bamberg e.V. vor Semesterstart zudem ein kostenfreies Programmheft in einfacher Sprache. Es enthält Auszüge aus dem regulären Programm von vhs Bamberg Stadt und vhs Bamberg-Land und ist ebenfalls im Alten E-Werk erhältlich.

 

Anmeldung und Informationen

Das neue Semesterprogramm ist ab 15. August online unter www.vhs-bamberg.de verfügbar, ab 28. August auch in gedruckter Form im Alten E-Werk und an zahlreichen Auslagestellen. Zahlreiche Angebote sind bereits jetzt buchbar. Reguläre Anmeldungen sind ab Dienstag, 3. September, möglich – online, telefonisch unter 0951/87-1108, per E-Mail an info@vhs-bamberg.de oder persönlich in der Tränkgasse 4. Semesterstart ist am 22. September.

 (Medieninformation vom 4. August 2025)

 

Literarischer vhs-Auftakt: Erzählen als Lebenskunst

Matinee zur Semestereröffnung mit Intendant John von Düffel und Musik von Komponist Jochen Neurath

Die Volkshochschule (vhs) Bamberg Stadt eröffnet das Herbst-Wintersemester 2025/26 mit einer Matinee am Sonntag, 21. September 2025, um 11 Uhr im Großen Saal des Alten E-Werks. Zu Gast ist John von Düffel, Schriftsteller, Dramaturg und neuer Intendant des ETA Hoffmann Theaters. Unter dem Motto „Viel zu erzählen“ liest er ausgewählte Texte und spricht im Anschluss mit vhs-Leiterin Dr. Anna Scherbaum über die Bedeutung von Literatur und Theater als Spiegel des Lebens.

 

Der Intendant stellt beim vhs-Semesterauftakt bewusst das Nachdenken über die eigene Geschichte in den Mittelpunkt: Wie finden wir Sprache für Erlebnisse, die uns prägen? Welche Rolle spielen Erzählungen auf der Bühne und im Buch für unsere Selbstwahrnehmung? John von Düffel schlägt in seiner Lesung einen Bogen zwischen dem persönlichen Erleben und der Kraft der Literatur mit dem Ziel, das scheinbar Selbstverständliche neu zu deuten.

Begleitet wird der Vormittag musikalisch von Jochen Neurath. Der Bamberger Komponist und Träger des Kulturförderpreises 2025 stellt Auszüge aus seinem Klavierzyklus „Stundenbuch – 12 Meditationen“ vor. Die Kompositionen sind inspiriert von mittelalterlichen Stundenbüchern und John von Düffels Werk „Das Wenige und das Wesentliche“. Die Leiterin der vhs Dr. Scherbaum gibt außerdem einen Ausblick auf das neue Semesterprogramm und stellt Highlights und Neuigkeiten in den kommenden Monaten vor. Mit rund 850 Kursen, Führungen, Vorträgen und Veranstaltungen hat auch die Volkshochschule im neuen Semester „viel zu erzählen“. „Das neue Programm ist reich an Möglichkeiten, sich selbst weiterzuentwickeln, neue Perspektiven zu entdecken und mit anderen ins Gespräch zu kommen“, verspricht Dr. Anna Scherbaum.

Im Anschluss an den offiziellen Teil lädt die vhs zu einem kleinen Empfang mit Getränken und Snacks ein. Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Matinee findet hybrid statt und kann vor Ort in der Tränkgasse 4 besucht oder bequem online von zu Hause aus verfolgt werden. Der Link für die Online-Übertragung wird zeitnah auf www.vhs-bamberg.de veröffentlicht, zu finden mit Kursnummer 0500.

(Medieninformation vom 15. September 2025)

25 Jahre voller Klang und 1800-fachem Kinderlachen

Volkshochschule Bamberg Stadt verabschiedet Musikgarten-Dozentin Susanne Strohschneider

Es gibt Menschen, die prägen eine Stadt – ohne großes Aufsehen, aber dafür mit umso mehr Herz. Für die Volkshochschule Bamberg Stadt gehört Susanne Strohschneider genau zu diesen Menschen. Ein Vierteljahrhundert lang hat die Dozentin mit ihren Musikgarten-Kursen über 1.800 Kinder und deren Familien auf eine musikalische Entdeckungsreise geschickt. Dabei hat sie nicht nur kleine Ohren und Herzen für Musik geöffnet, sondern auch Familien verbunden und Erinnerungen geschaffen, die bleiben.

 

Wenn Susanne Strohschneider heute durch Bamberg spaziert, wird sie oft erkannt: von Kindern mit leuchtenden Augen, von Eltern, die dankbar zurückblicken, oder von inzwischen Erwachsenen, die einmal selbst im Musikgarten gesungen und geklatscht haben. Manchmal kamen Familien über Generationen hinweg in die vhs im Alten E-Werk in ihre insgesamt rund 350 Kurse – erst die Geschwisterkinder, später die nächste Generation. So ist Susanne Strohschneiders Bildungsarbeit für die Jüngsten tief in Bamberg verwurzelt.

„Mit viel Herz, Engagement und musikalischem Feingefühl haben Sie die Musikgarten-Kurse an die Volkshochschule gebracht und zahlreiche Kinder und Familien begeistert und begleitet“, würdigte vhs-Leiterin Dr. Anna Scherbaum bei der Verabschiedung. Auch Programmbereichsleiterin Martina Gut blickt mit Dankbarkeit zurück: „Die Zusammenarbeit war immer vertrauensvoll. Mit Deiner warmherzigen Art hast Du nicht nur im Musikgarten, sondern auch in vielen Bamberger Familien Spuren hinterlassen.“

Nun verabschiedet sich die vhs Bamberg Stadt mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil die langjährige Dozentin den wohlverdienten Ruhestand antreten darf. Weinend, weil eine Ära zu Ende geht. Doch das Erbe bleibt: Dank Susanne Strohschneiders Engagement führen neue Kursleitungen das beliebte Angebot weiter – im Sinne der Musik, der Gemeinschaft und der Freude, die sie so viele Jahre lang verkörpert hat. In vielen dieser Kurse – Musikgarten oder Musikalisches Spielen sowie Rhythmische Spiele mit Musik – sind noch Plätze in verschiedenen Altersklassen frei. Die komplette Kurs-Übersicht gibt es im Bereich „Junge vhs“ auf www.vhs-bamberg.de.

(Medieninformation vom 12. September 2025)

vhs-Förderverein unterstützt Inklusion an der Volkshochschule mit 3000 Euro

Der Förderverein Volkshochschule (vhs) Bamberg Stadt unterstützt die Inklusion und soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderung erneut mit einer Spende in Höhe von 3000 Euro. Bei der symbolischen Scheckübergabe im Alten E-Werk, wurde deutlich, wie gut die Zusammenarbeit von vhs und „Region – Bamberg inklusiv“ der Lebenshilfe Bamberg e.V. funktioniert – und welche zentrale Rolle deren Mitarbeiterinnen Melanie Bernt und Ilva Schoppmeier dabei spielen.

 

Die beiden Pädagoginnen von „Region – Bamberg inklusiv“ der Offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe Bamberg e.V.  informieren Menschen mit Behinderung und deren Angehörige über Freizeit- und Bildungsangebote, vermitteln Assistenzkräfte und übernehmen die individuelle Kursanmeldung –  zum Beispiel für Angebote der Volkshochschule. Ihre Arbeit basiert auf Vertrauen, baut Barrieren ab und ermöglicht Teilhabe in der Praxis.

So wie bei Ines, die einen Schwerbehindertenausweis mit Merkzeichen „B“ besitzt. Das steht für „Begleitperson“ – und bedeutet, dass Ines im Alltag teils auf Unterstützung angewiesen ist. Seit vielen Jahren besucht sie mit ihrer Assistenzkraft Sandra einen Gymnastikkurs der vhs. Sandra hilft beim Bringen und Holen, beim Umziehen und in der Turnhalle – wenn Ines mehr Hilfestellungen braucht. Damit Assistenzkräfte wie Sandra nicht selbst Kursgebühren zahlen müssen – und Menschen mit dem Merkzeichen „B“ nicht zusätzlich für ihre Begleitung aufkommen müssen – wird die vhs-Kursgebühr aus dem Spendentopf „Inklusion“ finanziert.

„Inklusion gelingt nicht von allein – sie braucht Zeit, Kommunikation und engagierte Menschen, die den Überblick behalten und Türen öffnen“, betonte Ulrike Siebenhaar, Vorsitzende des Fördervereins, bei der Scheckübergabe. Melanie Bernt und Ilva Schoppmeier dankten der vhs für die gute Kooperation und dem Förderverein für die öffentliche Wertschätzung ihrer Arbeit.

Auch vhs-Leiterin Dr. Anna Scherbaum hob die gesellschaftliche Bedeutung des Projekts hervor: „Jede und jeder hat das Recht auf Bildung und Teilhabe. Deshalb ist es so wichtig, dass Menschen mit Unterstützungsbedarf nicht an finanziellen oder organisatorischen Hürden scheitern.“

Marion Zachert, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, betonte abschließend: „Wir wollen mit unserer Spende dazu beitragen, dass der Zugang zu Bildung für alle so einfach und niederschwellig wie möglich bleibt.“

 

(Medieninformation vom 25. Juni 2025)

Pinsel, Perspektive, Pädagogik: Kunstdozentin sagt nach 52 Jahren ade

vhs Bamberg Stadt verabschiedet Gabriele Günther nach mehr als 1000 Kursen mit buntem Fest

 

Die Volkshochschule Bamberg Stadt hat Gabriele Günther mit einem kreativen Fest in den Ruhestand verabschiedet. Die akademische Malerin und langjährige Dozentin prägte das künstlerische Kursprogramm über fünf Jahrzehnte. Rund 60 Gäste würdigten ihre außergewöhnliche Lehrtätigkeit – viele davon ehemalige Kursteilnehmende. In einen neuen Malkittel gehüllt –bunt von allen signiert – nahm Günther die Anerkennung sichtlich bewegt entgegen. Der Große Saal des Alten E-Werks wurde für die Verabschiedung in ein farbenfrohes Atelier verwandelt.

Nach ihrem Studium der Malerei an der Akademie für Bildende Künste in Nürnberg (1965–1968) und ihrer Ausbildung für Bühnenbild und Dramaturgie an der Kunstakademie Düsseldorf (1968–1970) sowie beim bekannten Künstler Joseph Beuys nahm Gabriele Günther 1972 ihre Lehrtätigkeit bei der vhs-Bamberg auf. Ihr erster Malkurs „Entdecken Sie die Freude am Malen“ markierte den Beginn einer 52-jährigen Reise, in der sie unzählige Menschen in die Welt der Kunst einführte.

„Meine Kurse waren nicht nur eine ‚Schule des Malens‘, sondern vor allem eine ‚Schule des Sehens‘. Ich wollte den Teilnehmenden helfen, ihre eigene Kreativität zu entdecken und weiterzuentwickeln“, so Günther. In rund 1000 Kursen vermittelte sie nicht nur das Handwerk der Aquarell-, Acryl- und Ölmalerei, sondern förderte auch die Entfaltung der eigenen künstlerischen Ausdruckskraft. Im Laufe der Jahre organisierte sie zudem zahlreiche vhs-Studienfahrten zu prominenten Ausstellungen und leitete Malreisen, um ihren Teilnehmenden neue Perspektiven auf andere Länder und Landschaften zu ermöglichen und ihre künstlerische Entwicklung zu schärfen.

Es war daher keine Überraschung, dass ihre Verabschiedung nicht nur ein fröhlich-buntes, sondern ein Fest mit viel wertschätzenden Worten wurde. vhs-Leiterin Dr. Anna Scherbaum dankte für Günthers herausragendes Engagement. Ihr Unterricht habe ein ganz besonderes Volkshochschul-Gefühl der Gemeinschaft und Gemeinsamkeit vermittelt und den Zugang zum eigenen Können, zu Kritikvermögen, zu moderner und zeitgenössischer Kunst geöffnet. „Für Ihre Teilnehmenden waren die Kurse Talent- und Persönlichkeitsentwicklung, Ästethikerziehung, Bildung“, so Dr. Scherbaum. Thomas Riegg, Programmbereichsleiter Kunst & Kultur, ergänzte: „Frau Günther vereint als Dozentin alle Qualitäten, um das Beste aus jeder Person herauszuholen: fachlich versiert, didaktisch geschickt und gleichzeitig voller Wertschätzung.“ Zahlreiche langjährige Kursteilnehmende schlossen sich mit spontanen Wortmeldungen an und dankten Gabriele Günther. Viele „Weißt Du noch“-Geschichten wurden erzählt, während das Buffet voller selbstgemachter Speisen verspeist wurde.

Nach mehr als fünf Jahrzehnten voller Kunstkurse tritt Gabriele Günther nun ihren vhs-Ruhestand an. Ihr eigenes künstlerisches Schaffen, das sie trotz ihrer intensiven Lehrtätigkeit nie vernachlässigt hat, wird nun mehr Raum erhalten. Ihre Arbeiten haben nicht nur in Bamberg, sondern auch weit darüber hinaus Anerkennung gefunden. Zum Glück wird sie der vhs noch für workshops zur Verfügung stehen.

 

(Medieninformation vom 05. Juni 2025)

Bildungschancen für alle:
vhs-Förderverein unterstützt KulturTafel

Spende im Wert von 4000 Euro für Weiterbildung und soziale Teilhabe

 

Der Förderverein der Volkshochschule Bamberg Stadt hat der KulturTafel Bamberg, einem Gemeinschaftsprojekt des Diakonischen Werks Bamberg Forchheim und des Evang.-Luth. Dekanats Bamberg, eine Spende in Höhe von 4000 Euro überreicht. Die vhs-Gutscheine, die für verschiedene Bildungsangebote an der Volkshochschule eingelöst werden können, „sind ein starkes Zeichen für mehr Chancengleichheit“, sagte Vorsitzende Ulrike Siebenhaar bei der Übergabe.

„Wir möchten, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, sich weiterzubilden, unabhängig von ihrer finanziellen Situation“, ergänzte stellvertretende Vorsitzende Marion Zachert. Die Spende ist ein weiteres Beispiel für das langjährige Engagement des Fördervereins, Menschen aus sozial benachteiligten Verhältnissen den Zugang zu Bildungsangeboten zu erleichtern. Insgesamt 14.000 Euro wurden seit Beginn der Unterstützung im Jahr 2020 gespendet.

KulturTafel-Leiterin Susanne Kleist dankte für die großzügige Unterstützung und berichtete von den bisherigen Erfahrungen mit den Gutscheinen: „Besonders gefragt sind Sprachkurse auf Einsteiger-Niveau, aber auch Kurse zur beruflichen Weiterbildung sowie Sportkurse.“ Vor allem Gäste der KulturTafel mit internationaler Herkunft wählten laut Kleist Kurse, die sie sprachlich und im nächsten Schritt auch beruflich weiterbringen. Die Dankbarkeit für diese echte Chance, sich weiterzuentwickeln sei groß, so Kleist.

Auch Fred Schäfer, Abteilungsleiter der Sozialen Dienste des Diakonischen Werks Bamberg-Forchheim, hob die Bedeutung der Spende hervor: „Die Unterstützung des Fördervereins ist für uns von unschätzbarem Wert. Diese Partnerschaft ist sehr wertvoll und zeigt, wie lokale Akteure zusammenarbeiten können, um Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen.“

„Die Spende des Fördervereins ist ein wichtiger Beitrag, um im Sinne unseres Leitspruchs „Wir.BildenBamberg“ auch wirklich alle zu erreichen“, unterstrich vhs-Leiterin Dr. Anna Scherbaum. „Der Förderverein ermöglicht mit der Spende vielen Menschen soziale Teilhabe und macht unsere Teilnehmerschaft noch bunter und vielfältiger.“ Sie wies darauf hin, dass die Volkshochschule zudem zahlreiche kostenlose Angebote und Veranstaltungen im Programm hat.

Neben einer Mitgliedschaft kann die Arbeit des Fördervereins Volkshochschule Bamberg Stadt e.V. auch mit einer Spende unterstützt werden. Die IBAN lautet: IBAN; DE47 77050000 0302807714. Beitrittserklärung gibt es auf www.vhs-bamberg.de/foerderverein oder im vhs-Sekretariat im Alten E-Werk, Tränkgasse 4.

 

 (Medieninformation vom 07.05.2025)

vhs-Leiterin vertritt auch künftig Oberfranken im Bayerischen Volkshochschulverband

Bei der Bezirkssitzung der oberfränkischen Volkshochschulen in Vierzehnheiligen ist Dr. Anna Scherbaum, Leiterin der Volkshochschule (vhs) Bamberg Stadt, als Vorsitzende für drei weitere Jahre wiedergewählt worden.

In Oberfranken sind elf der insgesamt 160 Mitgliedseinrichtungen des Bayerischen Volkshochschulverbandes (bvv) beheimatet. Diese erbringen gemeinsam insgesamt neun Prozent der Bildungsleistung an Kursen und Vorträgen, die nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz vom Freistaat gefördert wird. Die Herausforderung der kommenden Jahre sei, „bei angespannter wirtschaftlicher Lage auch weiterhin ein qualitativ hochwertiges Bildungsprogramm anzubieten, das Menschen die Freude am gemeinsamen Lernen ermöglicht und sie miteinander ins Gespräch bringt“, sagte Dr. Scherbaum nach der Wahl.

Der Bayerische Volkshochschulverband ist die Dachorganisation der bayerischen Volkshochschulen und größter Träger der staatlich anerkannten Erwachsenenbildung in Bayern. Dem Verband gehören rund 160 Volkshochschulen an, die mit über 1000 Betriebsstätten in ganz Bayern für qualitativ hochwertige Erwachsenenbildung zu fairen Preisen sorgen. Jedes Jahr besuchen rund 2,1 Millionen Menschen in Bayern die Volkshochschule.

Laut Satzung des Bayerischen Volkshochschulverbandes bilden die Mitgliedseinrichtungen innerhalb eines Regierungsbezirkes eine Vertretung auf Bezirksebene zur Wahrnehmung ihrer Interessen. Dr. Anna Scherbaum wurde erstmals 2022 zur Bezirksvorsitzenden gewählt.

 

(Medieninformation vom 10.  April 2025)

 

vhs-Förderverein und Mitglied spenden 11.500 Euro für neue Smartboards

Drei neue Geräte bringen Digitalisierung an der Volkshochschule weiter voran

 

Die Digitalisierung an der Volkshochschule Bamberg Stadt schreitet weiter voran: Dank großzügiger Spenden des Fördervereins in Höhe von 8.000 Euro sowie über 3500 Euro eines Mitglieds konnten drei neue Smartboards angeschafft werden. Die Spendenübergabe fand in einem der mit den neuen Geräten ausgestatteten Seminarräume im Alten E-Werk statt.

 

„Die Nachfrage nach digital ausgestatteten Unterrichtsräumen ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Dank der Spenden konnten wir weitere Seminarräume mit Smartboards ausstatten – das ist ein großer Gewinn für unsere Kursleitungen und Teilnehmenden“, sagte vhs-Leiterin Dr. Anna Scherbaum bei der Übergabe. „Unser herzlicher Dank gilt dem Förderverein, der uns immer wieder bei zukunftsweisenden Projekten unterstützt. Ein riesiges Dankeschön auch dem anonymen Förderer für diese großzügige Privatspende an den Verein.“

Smartboards ermöglichen eine interaktive, multimediale Unterrichtsgestaltung – ein Plus für alle Fachbereiche. Nicht nur in Sprach- und berufsbezogenen Kursen, sondern auch im Bereich Gesellschaft und Kultur werden die vielfältigen technischen Möglichkeiten der Geräte geschätzt. Ulrike Siebenhaar, Vorsitzende des Fördervereins, betonte: „Bildung braucht gute Rahmenbedingungen. Mit unserer Spende wollen wir die digitale Ausstattung der vhs ganz konkret verbessern.“ Auch Schriftführerin Andrea Grodel zeigte sich überzeugt vom Nutzen der Investition: „Moderne Technik macht Lernen anschaulicher und flexibler – das kommt allen zugute.“

Marion Zachert, stellvertretende Vorsitzende des gut 260 Mitglieder zählenden Fördervereins, ergänzt: „Uns ist es ein Anliegen, Projekte zu ermöglichen, die aus dem regulären Budget nicht so leicht zu stemmen sind – genau dafür sind wir da.“ Die Volkshochschule Bamberg Stadt setzt seit Jahren auf einen kontinuierlichen Ausbau ihrer digitalen Infrastruktur – von Lernplattformen über hybride Kursformate bis hin zur technischen Ausstattung der Räume. Der Förderverein unterstützt dieses Engagement regelmäßig mit Spenden.

Die Arbeit des Fördervereins Volkshochschule Bamberg Stadt e.V. kann mit Spenden oder einer Mitgliedschaft unterstützt werden. Die IBAN lautet: IBAN; DE47 77050000 0302807714. Beitrittserklärung gibt es auf www.vhs-bamberg.de/foerderverein oder im vhs-Sekretariat im Alten E-Werk, Tränkgasse 4.

 

(Medieninformation vom 09.04.2025)

Bildung für alle – ein Grundpfeiler der Demokratie

Klares Bekenntnis bei der Semestereröffnung der Volkshochschule Bamberg Stadt

 

Mit einer feierlichen Veranstaltung im Alten E-Werk ist die Volkshochschule (vhs) Bamberg Stadt in das neue Semester Frühjahr-Sommer 2025 gestartet. Die Eröffnung stand im Zeichen von Bildung als zentraler Säule einer wehrhaften Demokratie. Als Festredner sprach der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, zum Thema „Die zweite Chance. Die ,geschenkte Demokratie' für die Deutschen".

Spaenle skizzierte die Entstehung der Bayerischen Verfassung 1946 und des Grundgesetzes 1949 vor dem Hintergrund der nationalsozialistischen Diktatur und ihrer menschenverachtenden Verbrechen. Er erinnerte an die millionenfache Vernichtung von Jüdinnen und Juden sowie von rund einer halben Million Sinti und Roma und betonte, dass die Verfassungsmütter und -väter ein stabiles Fundament für demokratische Strukturen und den Schutz der Menschenwürde geschaffen hätten.

Doch dieser von den westlichen Siegermächten ermöglichte Neuanfang als Staatswesen setzte eine schonungslose Aufarbeitung der monströsen gesellschaftlichen Schuld voraus. Eine Auseinandersetzung, die, so Spaenle, auch nach 80 Jahren Kriegsende unzureichend geblieben sei. Ein Skandalon, das den Redner leidenschaftlich eine andere gesellschaftliche Haltung fordern lässt. „Denn auch wenn die heute lebenden Generationen keine Schuld an den Verbrechen der Vergangenheit tragen, tragen sie doch die volle Verantwortung dafür, dass eine mörderische Ideologie nie wieder an die Macht kommt.

Einem Schlussstrich unter die Erinnerung an die Shoa erteilte Spaenle eine klare Absage: „Das wäre ein Stück Selbstaufgabe unserer Republik.“ Er mahnte, dass eine Demokratie nur mit Demokraten funktioniere – so wie es bereits Bundeskanzler Konrad Adenauer formulierte. Jede und jeder Einzelne trage Verantwortung für den Erhalt demokratischer Werte. „Vergessen wir nicht, dass die zweite Chance, das Geschenk der Demokratie für Deutschland, mit dem Leben von Millionen alliierter Soldaten bezahlt wurde“, so Spaenle. Gerade angesichts aktueller demokratiefeindlicher Strömungen sei das Versprechen „Nie wieder“ wichtiger denn je.

Bürgermeister Jonas Glüsenkamp unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung der vhs für die demokratische Gesellschaft. "Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sie muss stetig neu erarbeitet und verteidigt werden.“ Er erinnerte daran, dass im politischen Diskurs Falschaussagen so oft wiederholt würden, bis viele Menschen nicht mehr zwischen Fakten und Fiktion unterscheiden könnten. „Demokratie, so wie ich sie verstehe und mich in Bamberg für sie einsetze, lebt von Beteiligung und Dialog, aber auch von Rücksicht auf die Meinung der Minderheit. Dazu braucht es gebildete Bürger:innen, die Konflikte lösen und kontroverse Diskussionen auf der Sachebene führen können.“ Genau hier, so der Bürgermeister, „leistet die vhs mit ihrem breitgefächerten Bildungsangebot einen unverzichtbaren Beitrag".

Glüsenkamp unterstützte nachdrücklich die Forderung des vhs-Dachverbands, Weiterbildung auch künftig von der Umsatzsteuer zu befreien. „Bildung ist kein Luxus, sondern eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft.“, betonte er. Sein Dank galt allen, die sich mit starker Stimme für die Volkshochschulen einsetzen und dafür kämpfen, dass möglichst viele Menschen die notwendigen „Future Skills“ erwerben können.

Wie vielfältig das Bildungsangebot der vhs im neuen Semester ist, stellte Leiterin Dr. Anna Scherbaum vor. Mit über 850 Angeboten im neuen Semester reiche das Programm von Sprachen und Digitalisierung über Gesundheitsbildung bis hin zu politischer und kultureller Bildung. „Wir möchten, dass die Menschen in Bamberg ihre Potentiale entdecken und ihre Chancen auf positive Veränderung im Leben nutzen können", so Scherbaum. Sie hob die zahlreichen kostenfreien Vorträge hervor, die Wissen vermitteln und zur Diskussion anregen.  Die neue Vortragsreihe in Kooperation mit dem Stadtarchiv Bamberg und dem Historischen Verein – die Semestereröffnung war der Auftakt der Reihe – beschäftigt sich mit dem demokratischen Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg. Ergänzend bietet eine umfangreiche Fotoausstellung des Stadtarchivs im vhs-Foyer eine dokumentarische Perspektive, zu der Führungen angeboten werden.

Zum Abschluss betonte Dr. Scherbaum die Rolle der Volkshochschule als Ort des lebenslangen Lernens und der Begegnung:„Es ist wunderbar zu sehen, wie sich unsere Räume mit Leben füllen, mit Fröhlichkeit, Lachen und der gemeinsamen Vorfreude darauf, Neues zu lernen.“ Ihr Dank galt allen Kursleiter:innen, Kooperationspartner:innen und dem gesamten vhs-Team, die das neue Programm möglich gemacht haben. „Gemeinsam mit Ihnen werden wir unserem Leitspruch ‚Wir.bilden.Bamberg‘ gerecht und sorgen dafür, dass Bildung für alle zugänglich bleibt.“

 

(Medieninformation vom 13. März 2025)

Semestereröffnung der vhs Bamberg Stadt mit Dr. Ludwig Spaenle

Festvortrag zu: „Die zweite Chance. Die ,geschenkte Demokratie‘ für die Deutschen“

 

Der Semesterauftakt der Volkshochschule (vhs) Bamberg Stadt findet am Dienstag, 11. März 2025, ab 19 Uhr im Großen Saal des Alten E-Werks statt. Dr. Ludwig Spaenle, Antisemitismusbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung, spricht in seinem Festvortrag zu „Die zweite Chance. Die ,geschenkte Demokratie‘ für die Deutschen“. Die westlichen Alliierten haben den Menschen nach der NS-Diktatur eine „zweite Chance“ für einen demokratischen Rechtsstaat eröffnet. Mit der Bayerischen Verfassung von Dezember 1946 und dem Grundgesetz von Mai 1949 erarbeiteten die Verfassungsmütter und -väter Fundamente, die sich bis heute als erfolgreich und wehrhaft gegenüber radikalen Entwicklungen erwiesen. Doch demokratiefeindliche Strömungen leben fort. Der Referent wird die Entwicklung zur zweiten deutschen Demokratie schildern, dabei auch kritische Fragen stellen.

Der Vortrag ist gleichzeitig Auftakt der Reihe „Angesichts des Trümmerfeldes: Kriegsende und demokratischer Aufbau" in Kooperation mit dem Stadtarchiv. Bürgermeister Jonas Glüsenkamp wird die Semestereröffnung mit einem Grußwort eröffnen. vhs-Leiterin Dr. Anna Scherbaum stellt das Programm für die kommenden Monate vor.

Das Violin-Duo Jana Appelfeller und Klara Németh der Städtischen Musikschule Bamberg sorgt für die musikalische Ausgestaltung. Für die Einstudierung zeichnet Andreas Zack verantwortlich. Im Anschluss an den offiziellen Teil besteht Gelegenheit zum Austausch und Kennenlernen bei Getränken und kleinen Snacks.

 

(Medieninformation vom 3. März)

 

Ein Programm für alle: lebenslanges Lernen für Groß und Klein 

Volkshochschule Bamberg Stadt geht mit 850 Angeboten ins neue Semester

 

Unter dem Motto „Wir.bilden.Bamberg“ startet die Volkshochschule (vhs) Bamberg Stadt mit rund 850 Angeboten ins neue Semester Frühjahr-Sommer. Lebenslanges, gemeinschaftliches Lernen unabhängig von Alter, Herkunft oder Bildungshintergrund sind die Stärke der städtischen Kultur- und Bildungsstätte.Das Programm ist ab 10. Februar online auf www.vhs-bamberg.de oder liegt als Broschüre kostenlos aus. Anmeldestart ist am Mittwoch, 19. Februar. Das neue Semester beginnt am 10. März.

Die Semestereröffnung findet am Dienstag, 11. März, im Großen Saal in der Tränkgasse 4 statt. Als Festredner spricht Dr. Ludwig Spaenle, Antisemitismusbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung, über „Die zweite Chance. Die ,geschenkte Demokratie‘ für die Deutschen“. Der Vortrag ist gleichzeitig Auftakt der Reihe „Angesichts des Trümmerfeldes: Kriegsende und demokratischer Aufbau" in Kooperation mit dem Stadtarchiv. Archivdirektor Horst Gehringer referiert über „Vom Krieg verschont? Das Ende des Zweiten Weltkriegs in Bamberg“ und Dr. Ludwig Unger über „Neuanfang der Demokratie in Bamberg unter schwierigen Vorzeichen – soziale, religiöse und politische Streiflichter“.

Die Themen Krieg und Wiederaufbau sowie Erinnerungskultur in Bamberg sowie Stadtgeschichte aus verschiedenen Blickwinkeln sind im umfangreichen Führungsprogramm zu finden. Über 120 Touren für Groß und Klein machen Lust, gemeinsam auf Entdeckungsreise zu gehen. Fortgeführt wird die vhs-Reihe „Gesellschaftliche Herausforderung und wissenschaftliche Kompetenz“ mit dem Thema „Gesunde Stadt – eine kommunale Aufgabe?“. Neben Prof. Alexander Karmann referieren Bürgermeister und Sozialreferent Jonas Glüsenkamp sowie Anton Zahneisen, stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirates der Stadt Bamberg.

Ergänzend zu den hochkarätigen Vorträgen, die in neue Themengebiete entführen und kostenlos Wissen und Fakten vermitteln, bietet die vhs Bamberg Stadt im Kursprogramm vielfältige Bildungsangebote, die Spaß machen. Die Bereiche Gesundheit, Gesellschaft, Sprachen, Beruf & Digitales, Kultur sowie „Junge vhs“ decken das ganze Spektrum an Interessen und Lebenssituation ab. Groß geschrieben wird zum Beispiel die Gesundheitsbildung von A wie Alternative Ballsportarten über Beckenbodentraining für Mütter, Feldenkrais, Pilates, Wirbelsäulentraining oder Yoga Basics für Männer. Rund 220 Kurse für alle Altersgruppen und Intensitäten finden sich im Programm.

Wer die Welt verstehen will, muss die Sprache der Menschen kennen. Ob Arabisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Schwedisch oder Türkisch – 14 Sprachen inklusive Deutsch als Zweitsprache werden in verschiedenen Niveaustufen angeboten. Bei Unsicherheit bietet die vhs Bamberg Stadt vorab eine kostenlose Sprachberatung an. Angebote zu Politik, Zeitfragen und gesellschaftlich relevanten Themen bieten Hintergrundwissen und Gelegenheit zu Diskussion und Austausch. Zum Beispiel „Die Nato und die neue Rolle Europas“, „Gibt es den Klimawandel nur in Bielefeld“ oder die Online-Reihe zum nachhaltigen digitalen Konsum. Außerdem stehen bei Workshops die Themen Kapitalanlage und Vermögensaufbau auch bei geringem Einkommen sowie verschiedene Angebote zu Medienkompetenz und Künstlicher Intelligenz im Fokus.

Die kulturellen Bildungsangebote ermöglichen kreatives Ausprobieren und persönliche Weiterentwicklung. Neu sind Fotospaziergänge durch Bamberg, „Körbe flechten aus alten Zeitungen“, Drechseln und Holzschnitzen sowie verschiedene Mal- und Zeichenworkshops. Kurse zur Kunst- und Kulturgeschichte beleuchten Bamberger Themen und weltweit.

Vielfältig aufgestellt ist wieder die „Junge vhs“: Bewegungsangebote, Musikgarten, Kreatives und spannende Führungen bieten Bildung von Kindesbeinen an. Für Schülerinnen und Schüler werden in den Osterferien Mathematik basteln, Schafkopf, Doppelkopf und MS-Office Schnupperkurse (Word, Excel, PowerPoint) angeboten. In den Pfingst- und Sommerferien liegt der Fokus auf Exkursionen rund um die Natur- und Pflanzenwelt. Ebenfalls neu: Das Bewerbungstraining für Jugendliche und „Clever lernen mit KI“.

In Kooperation mit dem Programm Smart City gibt es wieder Smart Talks zu Themen wie Demokratie im Internet, Kritische Infrastruktur und Digitalisierung sowie Digitale (Un-)Abhängigkeit. Gemeinsam mit Lagard1 und dem BayernLab gibt es außerdem spezielle Angebote rund um den Digitaltag am 27. Juni in Bamberg. Groß und Klein dürfen sich freuen über einen kostenlosen Robotik Workshop, eine Führung sowie ein Treffen mit Bamberger Start-Ups.

In Kooperation mit dem Dominikanischen Freundeskreis Hl. Katharina von Siena Bamberg bietet die vhs ein Begleitprogramm zur Ausstellung „Lebensräume – Lebensträume: Werkzyklus sieben von Mahbuba Maqsoodi“ an – bestehend aus Vernissage, Führungen, Vorträgen und Studienfahrt. Neu sind auch die Kooperationen mit ProVita – angeboten werden die Onlinekochkurse „Türkische Genusswelt“ und „Orient trifft Gaumen“ – und der Bierothek Bamberg mit Bierverkostung bzw. Bierseminar. Zudem beteiligt sich die Volkshochschule erneut am Umwelt-Tag im Hain am 6. Mai. Unter anderem stehen hier Naturwahrnehmungsspiele für Groß und Klein und ein Kräuterspaziergang auf dem Programm.

 

Das neue Semester-Programm ist ab 10. Februar online auf www.vhs-bamberg.de oder als Broschüre verfügbar. Anmeldung sind möglich ab Mittwoch, 19. Februar: schnell und bequem über die Homepage www.vhs-bamberg.de, per Mail an info@vhs-bamberg.de, telefonisch unter 0951/87-1108, oder persönlich in der Tränkgasse 4.

(Medieninformation vom 7.  Februar 2025)

Lachende statt lange Gesichter

Dritter Bürgermeister Wolfgang Metzner versteigerte unliebsame Weihnachtsgeschenke


„Zwischen den Jahren“ war es wieder soweit: Weihnachtsgeschenke, die nicht so recht Anklang gefunden hatten, wechselten die Besitzerin oder den Besitzer. Der „Markt der langen Gesichter“, der mittlerweile zur festen Tradition geworden ist, fand am 30. Dezember 2024 in der Volkshochschule Bamberg statt. Dritter Bürgermeister Wolfgang Metzner pries die ungewollten Präsente in gewohnt humorvoller Art an.

Die Besucherinnen und Besucher im voll besetzten Saal der Volkshochschule in der Tränkgasse waren gespannt. Was würde Bürgermeister Metzner wohl in diesem Jahr feilbieten? Das Auktionsangebot war auf jeden Fall wieder breit gefächert: Vom spannenden Brettspiel über diverse Kunstwerke bis hin zur entspannenden Akkupressurmatte war fast alles dabei, was das Herz begehrt. Am Ende des beliebten Nachweihnachtsevents hatte der gewitzte Auktionator Wolfgang Metzner alle Geschenke an die Frau oder den Mann bringen können. Und das auch noch für den guten Zweck: 30 Prozent des Versteigerungserlöses gingen in diesem Jahr an den Kinderschutzbund. Den restlichen Erlös erhielten die Spenderinnen oder Spender der Geschenke.

Der Kinderschutzbund Bamberg e.V. ist ein eingetragener Verein und als gemeinnützig anerkannt. Die Arbeit des Kinderschutzbundes wird weitgehend durch Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert. Um die Angebote und Hilfen für Familien in Stadt und Landkreis Bamberg aufrecht erhalten zu können, ist der Verein auf Unterstützung durch Spenden angewiesen.

Bankverbindung Kinderschutzbund Bamberg e.V.:

Sparkasse Bamberg
IBAN: DE 10 7705 0000 0578 0154 22
BIC: BYLA DE M 1 SKB


(Medieninformation vom 02.01.2025)

09.02.26 21:32:34