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Studium Regionale

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Im Schutz des Engels. Zur Gesamtinstandsetzung der Kirche St. Michael in den Jahren 2012-2026 - Semestereröffnung
Do. 26.02.2026 19:00
Bamberg

13 Jahre. Eine lange Zeit. Eine Zeit, in der die ehemalige Abteikirche St. Michael für die Öffentlichkeit geschlossen war. Und zugleich eine Zeit ohne Ruhe: voller Gerüste, Berechnungen, Planungen, voller Handwerkskunst und restauratorischem Geschick. Eine Zeit, in der die im Kern 1000 Jahre alte Kirche nicht stillstand, sondern mit Leben gefüllt wurde und für die nächsten 1000 Jahre fit gemacht wurde. Doch was ist in dieser Zeit geschehen? In diesem Vortrag erhalten Sie einen Überblick über die Gesamtinstandsetzung, die Herausforderungen, die Meilensteine und die Liebe zum Detail, die in dieses Mammutprojekt geflossen sind. Der Vortrag ist der Beginn einer spannenden vhs-Vortragsreihe im Rahmen der Wiedereröffnungsfeierlichkeiten der Kirche St. Michael (vgl. 0506-05010). Stein des Anstoßes war im Jahr 2012 ein Putzbrocken, der aus dem Deckengewölbe fiel. Die Kirche musste zur Sicherheit der Besucher umgehend geschlossen werden. Eine Notsicherung wurde konzipiert und 2015 eingebaut. Zeitgleich begannen umfassende Untersuchungen zum Tragwerk. Dank der umfangreichen Unterstützung durch Fördergeber konnte die statische Instandsetzung 2019 abgeschlossen werden. Nun, wiederum mehr als sechs Jahre später, kann die Kirche für die Öffentlichkeit wieder geöffnet werden. Hinter uns liegt ein Projekt, welches in Umfang und Komplexität herausragend war. Bei einem Gesamtvolumen von ca. 43 Mio. Euro waren insgesamt 32 Gewerke und 74 Fachfirmen beteiligt. Etwa 2600 Projektbeteiligte arbeiteten allein seit 2016 in und an St. Michael – in den Hochphasen zum Teil mehr als 100 Personen gleichzeitig. Ein ganz besonderer Dank gilt den Fördergebern, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem E-Fonds Bayern, der Städtebauförderung mit den Anteilen von Bund und Land, der Oberfrankenstiftung, der Bayerische Landesstiftung und der Stiftung Weltkulturkulturerbe Bamberg, diese Sanierung möglich gemacht zu haben.

Kursnummer 0500
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Gebühr: kostenlos
Entnazifizierung oder "Mitläuferfabrik"? Vortragsreihe "Angesichts des Trümmerfeldes: Kriegsende und demokratischer Aufbau"
Di. 03.03.2026 19:00
Bamberg
Vortragsreihe "Angesichts des Trümmerfeldes: Kriegsende und demokratischer Aufbau"

In Kooperation mit dem Stadtarchiv und dem Historischen Verein Bamberg Die Tätigkeit der Bamberger Spruchkammern im Spiegel ihrer Überlieferung im Staatsarchiv Bamberg.

Kursnummer 0501
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Gebühr: kostenlos
St. Michael: Verborgen unter Putz und Erde - erste Ergebnisse baubegleitender Archäologie und Bauforschung in St. Michael
Mi. 04.03.2026 19:00
Bamberg

Im Rahmen der umfassenden Sanierung der ehemaligen Abteikirche St. Michael konnten über einen Zeitraum von zehn Jahren die Bau- und Restaurierungsmaßnahmen unterschiedlichster Gewerke mit Methoden der Archäologie und Bauforschung wissenschaftlich begleitet werden. Ob an unzugänglichen Stellen im Dachraum, in freigelegten Fundamentabschnitten, unter Putzschichten oder dem Bodenbelag der Kirche – an zahlreichen Stellen wurden Zeugnisse der Baugeschichte von St. Michael aufgedeckt und dokumentiert. Dabei gelangen spannende und teils auch gänzlich neue Einblicke in die über 1000jährige Geschichte des Kirchenbaus, die im Rahmen des Vortrags schlaglichtartig beleuchtet werden.

Kursnummer 0506
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Gebühr: kostenlos
St. Michael: Der Himmelsgarten von St. Michael und seine Überraschungen
Di. 24.03.2026 19:00
Bamberg

In ihrem Inneren birgt die Kirche St. Michael in Bamberg zahlreiche Kunstschätze von bedeutendem Rang. Zu den bekanntesten darf der nach einem Großbrand 1610 im frühen 17. Jahrhundert entstandene „Himmelsgarten“ gezählt werden, der alle Kirchengewölbe – einem monumentalen Herbarium gleich – mit hunderten Bäumen, Sträuchern und Blumen überspannt. Im Zuge der laufenden Gesamtinstandsetzung der Kirche wurden die gemalten Pflanzen genau untersucht und dann konservatorisch wie restauratorisch überarbeitet. Dabei kam es zu einer erstaunlichen Entdeckung, die die bisherigen Kenntnisse zum Werk in einen neuen Kontext stellen. Der Vortrag gibt Einblicke in neueste Forschungsergebnisse zu diesem einmaligen Bamberger „Himmelsgarten“ und beleuchtet dessen Entstehungs- und Veränderungsgeschichte.

Kursnummer 0508
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Gebühr: kostenlos
St. Michael: Neue Glocken für St. Michael Planung und Umsetzung der Erweiterung des historischen Geläutes
Do. 26.03.2026 19:00
Bamberg
Planung und Umsetzung der Erweiterung des historischen Geläutes

Seit Jahrhunderten prägt das Geläute der Glocken von St. Michael die Klanglandschaft Bambergs. Mit der Schließung der Kirche war seit 2012 auch der Klang ihrer fünf bisherigen Glocken von 1613/14 und 1789/94 verstummt. Anlässlich der Wiedereröffnung von St. Michael wurde das Geläute auf nunmehr elf Glocken ergänzt. Damit das erweiterte Geläute rechtzeitig erklingen kann, waren umfangreiche und zeitintensive Vorarbeiten nötig: von statischen Untersuchungen der Türme bis hin zur technischen und musikalischen Konzeption des gesamten Glockensystems. Nach Abschluss der Arbeiten ertönen nun wieder elf Glocken aus den beiden Westtürmen und dem Dachreiter der Michaelskirche – so wie es bereits vor dem verheerenden Brand von 1610 der Fall war.

Kursnummer 0509
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Gebühr: kostenlos
St. Michael: Die Restaurierung der Fassung an Altären, Chorgestühl und Orgel in der ehemaligen Abteikirche St. Michael
Di. 14.04.2026 19:00
Bamberg

Seit 2021 wurden die gefassten Oberflächen der Ausstattung in der Michelskirche von der Restaurierungswerkstätte Onnen aus Hirschaid b. Bamberg restauriert. Als Fassung bezeichnet die Kunsttechnik jene Schicht auf hölzernen Oberflächen, welche durch einen weißen Kreidegrund und eine anschließende Vergoldung oder Bemalung hergestellt wird. Eike Dehn und sein Team aus RestauratorInnen haben die Fassungen zunächst konserviert, behutsam gereinigt und retuschiert; an einzelnen Flächen erfolgten später Freilegungen und Neufassungen. Von überraschenden Entdeckungen und kunsthistorisch bedeutsamen Erkenntnissen zur barocken Fassung berichtet der Diplom-Restaurator (Univ.).

Kursnummer 0510
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Gebühr: kostenlos
Maler und Graphiker Max Schnös (1889-1964). Wiederentdeckung eines Bamberger Künstlers. Landschaften, Porträts, Bamberger Notgeld
Di. 21.04.2026 19:00
Bamberg
Landschaften, Porträts, Bamberger Notgeld

Max Schnös (1889-1964) ist als Maler und Graphiker vor allem für seine Radierungen fränkischer Städte und Landschaften bekannt. Es lohnt sich, sein qualitätvolles Oeuvre als Ganzes wiederzuentdecken, darunter sensible Porträts in Öl, zügig skizzierte Chrakterstudien, leuchtend farbige Aquarelle und die comicartigen illustrationen zur großen wirtschaftlichen Krise auf dem Bamberger Notgeld während der Hyperinflation 1923. Ausgebildet als Lithograph in Bamberg, führten ihn seine Lehr- und Wanderjahre in die Kunstzentren Nürnberg, Dresden und London. Während des Ersten Weltkriegs war er in England zivilinterniert und führte im Lager eine Malschule. Zurück in Franken etablierte sich Max Schnös mit einem Atelier für Werbegraphik in Bamberg. Er schuf zahlreiche Logos, Plakate und Produktkataloge für die "Startups" der damals jungen Elektrobranche, aber auch für örtliche Brauereien und Gaststätten. In den 1920er Jahren war er der wichtigste graphische Künstler der Region. Der Vortrag stellt die Forschungsergebnisse aus dem kürzlich erschienenen Buch über Max Schnös vor. Die Staatsbibliothek Bamberg präsentiert dazu originale Druckgraphiken aus eigenem Bestand.

Kursnummer 0517
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E.T.A. Hoffmann und das Geheimnis hinter der Mauer
Di. 12.05.2026 19:00
Bamberg

Wie kam E.T.A. Hoffmann von Berlin ans Bamberger Theater? Wie erging es ihm dort und warum verließ er Bamberg wieder? Die PowerPointPräsentation beantwortet diese Fragen mit zahlreichen Bildern aus jener Zeit und lüftet das „Geheimnis hinter der Mauer“ über einen verschollenen Ort der Weltliteratur.

Kursnummer 0519
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Das Kaisergrab im Hohen Dom zu Bamberg. Ein Meisterwerk von Tilman Riemenschneider
Do. 28.05.2026 15:30
Bamberg

Das heiliggesprochene Kaiserpaar Heinrich und Kunigunde haben 1007 das Bistum Bamberg gegründet. Nach deren Tod war das Kaiserpaar zunächst in zwei verschiedenen Gräbern im Dom beigesetzt. Zum 500 jährigen Jubiläum der 1. Bistumsweihe entschloss sich das Domkapitel, dem Kaiserpaar ein gemeinschaftliches Grab zu erstellen. Mit diesem Auftrag wurde der in Würzburg lebende Bildhauer Tilmann Riemenschneider beauftragt. Gerne erkläre ich Ihnen die Deckplatte und die fünf Relieftafeln mit Darstellungen aus dem Leben vom Hl. Kaiser Heinrich und der Hl. Kaiserin Kunigunde, herausragende Kunstwerke, die auch heute noch spannende Einblicke gewähren.

Kursnummer 0718
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Das Museum als Möglichkeitsraum
Di. 09.06.2026 19:00
Bamberg

Das Museum als Möglichkeitsraum 2022 hat ICOM (International Council of Museums) eine neu erarbeitete Museumsdefinition verabschiedet: „Ein Museum ist eine nicht gewinnorientierte, dauerhafte Institution im Dienst der Gesellschaft, die materielles und immaterielles Erbe erforscht, sammelt, bewahrt, interpretiert und ausstellt. Öffentlich zugänglich, barrierefrei und inklusiv, fördern Museen Diversität und Nachhaltigkeit. Sie arbeiten und kommunizieren ethisch, professionell und partizipativ mit Communities. Museen ermöglichen vielfältige Erfahrungen hinsichtlich Bildung, Freude, Reflexion und Wissensaustausch.“ Damit ist alles gesagt, oder nicht? Trotz dieser umfassenden Definition beschäftigen sich Museen selbst sehr stark mit ihrer eigenen Rolle. Die Ansprüche, die von der Gesellschaft an sie gestellt werden sind zahlreich und vielgestaltig. Immer schwanken sie zwischen Bewahrung und Fortschritt. Immer scheinen sie als eine Institution im Umbruch. Nur eines findet man selten: musealen Stillstand. Der Vortrag beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Aspekten der musealen Arbeit am Beispiel der Museen der Stadt Bamberg und anderer. Dabei soll der Begriff des „Möglichkeitsraums“ eingeführt werden: Was können Museen gegenüber anderen Institutionen möglich machen? Wo liegen ihre Potentiale und Grenzen?

Kursnummer 0520
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06.02.26 11:46:45