Das Weltkulturerbe Bamberg entdecken!
Lernen Sie das Weltkulturerbe Bamberg auf ganz neue und spannende Weise kennen. Tauchen Sie ein in Geschichte, Architektur, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung, Zeitgeist oder aktuelle Streitthemen. Bei unseren Führungen durch Bamberg bieten wir Ihnen immer wieder neue Themen und ungewohnte Blickwinkel an. Ob gebürtiger „Zwiebeltreter“, zugezogener Neu-Bamberger oder Bamberg-Fan auf der Durchreise: Wir zeigen Ihnen Bamberg, wie Sie die Stadt noch nicht erlebt haben!
Neben den touristischen Highlights des Weltkulturerbes gewährt Ihnen unser Programm exklusive Einblicke in Betriebe, städtische oder staatliche Institutionen, Kirchen, Synagoge und Moschee oder die weitverzweigten Stollenanlagen. Unsere Themen-Führungen nehmen Jubiläen, Ausstellungen oder Special-Interest-Gebiete in den Blick.
Bitte melden Sie sich rechtzeitig an!
Das Mindestalter ist 14 Jahre. Spannende Führungen für Kinder, Jugendliche und Familien finden Sie unter „Junge vhs“
Kurse nach Themen
In Kooperation mit dem Aeroclub Bamberg e.V. Besuchen Sie einen der ältesten Flugplätze Deutschlands! Bamberg Breitenau existiert seit mehr als hundert Jahren. Der Aero-Club Bamberg e.V. lädt Sie herzlich dazu ein. Wir möchten Ihnen die Liebe zur Fliegerei nahebringen: Besichtigen Sie Motor- und Segelflugzeuge (mit Probesitzen), den modernen Tower und Hallen sowie das ganze Fluggelände. Wir erklären Ihnen alle Funktionen und Abläufe, die mit der Fliegerei zu tun haben und stehen nach der Führung für Fragen zur Verfügung.
Die Orgeln des Bamberger Doms (die Hauptorgel und die Chororgel) bilden zusammen die größte Orgelanlage in Bamberg. Der Domorganist bietet einen Einblick in die technischen Gegebenheiten des Instruments und stellt den enormen Reichtum der Klangfarben dieser Instrumente vor. Abschließend besteht die Möglichkeit auf die Schwalbennestorgel zu gehen.
In Kooperation mit dem Tourismus & Kongress Service Bamberg. Dass die Bierstadt Bamberg keine Erfindung der Neuzeit ist, erfahren Sie bei diesem bierigen Programm zur Brauereien- und Bierkultur Bambergs. Nach einem bierhistorischen Stadtrundgang erkunden Sie exklusiv die Brauerei Schlenkerla am Stephansberg samt Mälzerei und Zwickelprobe.
Das MHKW Bamberg ist verantwortlich für die geordnete Abfallentsorgung in der Region Bamberg. In der Führung werden die Betriebsabläufe vorgestellt und gezeigt, wie aus den Abfällen Energie in Form von Fernwärme und Strom gewonnen wird.
In Kooperation mit dem ETA Hoffmann Theater Bamberg. Wollten Sie schon immer einmal hinter die Kulissen eines Theaterbetriebes schauen? Interessiert es Sie zu erfahren, wie am Theater gearbeitet wird? Besichtigen Sie die verschiedenen Spielstätten (Großes Haus, Studio, Gewölbe und Treff sowie die Proberäume) mal aus einer anderen Perspektive. Werfen Sie einen Blick in die unterschiedlichen Abteilungen und Werkstätten. Und nutzen Sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen.
Ein fast 12 km langes Stollensystem entstand zwecks Sandgewinnung aus dem Keupersandstein. Es diente zugleich der Bierlagerung und wurde während des 2. Weltkrieges als Luftschutzraum und Produktionsstätte Bamberger Firmen verwendet. Die Begehung ist zugleich ein Rückblick auf eine über 1000-jährige Vergangenheit.
In Zusammenarbeit mit AGIL Bamberg. Wie lebte es sich in Bamberg im 20. Jahrhundert nach zwei verheerenden Kriegen? Was hat es mit Kunigundes Schleier und dem Flächenbombardement auf sich? Wo und wie lebten Kriegsflüchtlinge, wie wurden aus Fremden Freunde? Hören Sie, wie sich die Rolle der Frau im Wirtschaftswunder entwickelte, die Stadt wieder auf lebte und warum man am Sonntag „nauf die Affen“ ging. Die wilden 68er brachten Aufruhr in die Stadt und der Bayernkurier schrieb von "entmenschten Vandalenhorden". Die Wiedervereinigung bringt Aufschwung, Bamberg wird zur bedeutenden Mittelstadt und inzwischen zum achten mal deutscher Basketballmeister. Begleiten Sie uns durch die letzten 100 Jahre Stadtgeschichte.
Lernen Sie die traditionellen Handwerkstechniken der Steinmetze vor Ort kennen! Die Arbeit erfolgt noch heute weitgehend mit unveränderten mittelalterlichen Werkzeugen, weitab von Computersteuerung und Pressluft. Bei der Führung in einem eigens dafür eingerichteten Raum neben der Werkstatt erhalten Sie Einblicke in die Struktur, Geschichte und Arbeitsweise der Dombauhütte Bamberg. Ebenso wird die Baugeschichte des Bamberger Doms erläutert, der mit seinen spätromanischen Skulpturen zum Bedeutendsten gehört, was das Land zu bieten hat.
In Zusammenarbeit mit AGIL Bamberg. Bei dieser Führung über die Anlagen der Altenburg lernen Sie nicht nur die 900jährige Burggeschichte kennen, sondern erfahren auch viel über die Burgenentwicklung und das Wehrwesen im Mittelalter und Früher Neuzeit. Von besonderem Reiz sind die Rekonstruktionen von Wehranlagen, Pallas und der E.T.A.-Hoffmann-Klause, die uns in die Zeit der Romantik entführt. Sie besichtigen ausgesuchte Räumlichkeiten der Burg und besteigen den Bergfried, um einen wunderschönen und einzigartigen Blick auf Bamberg und seine Umgebung zu genießen.
Immer mehr hören täglich das neue Programm von Radio Bamberg. Woher kommen die Lokalnachrichten? Wie werden Beiträge produziert? Nach welchen Kriterien wird die Musik ausgewählt? Wie kommt das Interview mit Prominenten nach Bamberg? Wie wird man Moderator? Wie funktioniert die Technik? Das, und alles was Sie sonst noch über Radiomachen wissen wollen, erfahren Sie an diesem Abend. Hinter die Kulissen schauen, live im Sendestudio dabei sein!
In Zusammenarbeit mit den Museen der Stadt Bamberg. Entdecken Sie die Ausstellung „Lichtakkord. Andreas Herzau fotografiert die Bamberger Symphoniker“ bei einer Führung mit einer der Kuratorinnen. Die eindrucksvollen Fotografien eröffnen ungewöhnliche Einblicke in die Welt des renommierten Orchesters und zeigen die Bamberger Symphoniker aus überraschenden Perspektiven – auf der Bühne, hinter den Kulissen und auf Reisen. Zugleich lernen Sie das vielseitige Werk des Fotografen Andreas Herzau kennen.
Ein fast 12 km langes Stollensystem entstand zwecks Sandgewinnung aus dem Keupersandstein. Es diente zugleich der Bierlagerung und wurde während des 2. Weltkrieges als Luftschutzraum und Produktionsstätte Bamberger Firmen verwendet. Die Begehung ist zugleich ein Rückblick auf eine über 1000-jährige Vergangenheit.
Wir folgen den Wegen E.T.A. Hoffmanns in Bamberg und den Bamberg-Inspirationen zweier großer Geistesverwandter, die einst auf denselben Pfaden wandelten (Die Namen werden hier noch nicht verraten). Vor allem ihren auch für viele Bamberger neuartigen Sichtweisen will die Führung folgen.
RESI steht für Responsibility, Excellence, Sustainability und Innovation – Werte, die sich im gesamten Gebäudekonzept und unserer täglichen Arbeit widerspiegeln. Das dreigeschossige Effizienzhaus kommt vollständig ohne stationäre Heizung und aktive Kühlung aus und setzt als Pilotprojekt neue Maßstäbe in Sachen Energieeffizienz, regionaler Wertschöpfung und partnerschaftlicher Bauweise.
Bullani Mützen ist die letzte Mützenmanufaktur in Deutschland. Hier werden noch alle Mützen handgefertigt. Die Mitarbeitenden sind stolz darauf in jede Mütze das Etikett „Made in Germany“ nähen zu können. Hochwertige Handarbeit, außerordentliche Passgenauigkeit und ausgesuchte Materialien sind das Markenzeichen. Bei Ihrem Besuch können Sie sehen, wie eine Mütze entsteht, vom Zuschnitt bis zur Endauslieferung.
In Zusammenarbeit mit dem DoMus Besucherservice. Der hohe Bedarf von Messwein führte dazu, dass Klöster, Stifte und Bischöfe Weinberge anlegen ließen. Unterschiedlichen Rebsorten wurden durch die Häcker (Winzer) in den Hanglagen der Bergstadt und im Umland von Bamberg angebaut. Die Geistlichkeit war aber auch kunstsinnig und so ermöglicht die Sammlung des DiözesanMuseum es KunstGenuss und WeinGenuss zusammenzuführen. Passend zu den Museumsobjekten bieten wir einen entsprechenden Wein an, der im Kontext erläutert wird.
Ein fast 12 km langes Stollensystem entstand zwecks Sandgewinnung aus dem Keupersandstein. Es diente zugleich der Bierlagerung und wurde während des 2. Weltkrieges als Luftschutzraum und Produktionsstätte Bamberger Firmen verwendet. Die Begehung ist zugleich ein Rückblick auf eine über 1000-jährige Vergangenheit.
In Zusammenarbeit mit Bamberg Service. Für Essen, Waschen, Toilette usw. verbrauchen wir Wasser, das anschließend einfach im Kanal verschwindet. Doch was passiert damit, wohin fließt es? Bamberg Service informiert bei einer Kläranlagenführung über die Ableitung und Reinigung des Abwassers und zeigt, dass Umweltschutz ohne HiTec nicht mehr denkbar ist. Die Führung eignet sich auch für Schulabgehende, die sich über die Ausbildungsberufe Chemielaborant, Elektroniker Betriebstechnik, Industriemechaniker und Fachkraft für Umwelttechnologie informieren möchten. Seit 1996 ist sie Ausbildungsbetrieb und hat schon in den einzelnen Bereichen Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt.
Die Aufgabenbereiche der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt werden vorgestellt. Eine Führung im Dienstgebäude schließt sich an. Auch die Räume der Kriminalpolizei für die erkennungsdienstliche Behandlung (Spurensicherung, DNA, u.a.) werden besichtigt.
Lernen Sie die traditionellen Handwerkstechniken der Steinmetze vor Ort kennen! Die Arbeit erfolgt noch heute weitgehend mit unveränderten mittelalterlichen Werkzeugen, weitab von Computersteuerung und Pressluft. Bei der Führung in einem eigens dafür eingerichteten Raum neben der Werkstatt erhalten Sie Einblicke in die Struktur, Geschichte und Arbeitsweise der Dombauhütte Bamberg. Ebenso wird die Baugeschichte des Bamberger Doms erläutert, der mit seinen spätromanischen Skulpturen zum Bedeutendsten gehört, was das Land zu bieten hat.
Ein fast 12 km langes Stollensystem entstand zwecks Sandgewinnung aus dem Keupersandstein. Es diente zugleich der Bierlagerung und wurde während des 2. Weltkrieges als Luftschutzraum und Produktionsstätte Bamberger Firmen verwendet. Die Begehung ist zugleich ein Rückblick auf eine über 1000-jährige Vergangenheit.
In Zusammenarbeit mit dem DoMus Besucherservice. Gerne stimmen wir Sie auf die Weihnachtszeit im Hohen Dom zu Bamberg ein. Im Mittelpunkt unserer Führung steht der von Veit Stoß gefertigte Marienaltar – in Bamberg als Weihnachtsaltar bekannt. Wer war der in Nürnberg lebende Künstler, wer war der Auftraggeber des Weihnachtsaltars, für welches Gotteshaus war der Altar geplant? Anhand der Relieftafeln erklären wir das Weihnachtsgeschehen, informieren über seine zahlreichen „Reisen“ bis zur Aufstellung im Hohen Dom zu Bamberg. Spannend was wir aus dem Altar „erlesen“ können.
Erleben Sie in der weihnachtlich geschmückten Stadt eine Reise zu alten Weihnachtsbräuchen von Sankt Martin bis Dreikönig. Sie erfahren z.B. von den Apfelbäumen, die in Bamberg in der Christnacht Früchte trugen oder was es mit dem "Pfeffern" so auf sich hat. Wie der Fürstbischof seinen Weihnachtstag verbrachte oder auch vom "Perlefex", der nachts, besonders in den "Raunächten", Bambergs Gassen unsicher machte.
Ein fast 12 km langes Stollensystem entstand zwecks Sandgewinnung aus dem Keupersandstein. Es diente zugleich der Bierlagerung und wurde während des 2. Weltkrieges als Luftschutzraum und Produktionsstätte Bamberger Firmen verwendet. Die Begehung ist zugleich ein Rückblick auf eine über 1000-jährige Vergangenheit.
In Kooperation mit dem Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia. Im April 2026 haben Künstlerinnen und Künstler aus Tschechien und Deutschland beide Künstlerhausgebäude bezogen, um von dort aus zu komponieren und zu musizieren oder zu zeichnen, zu malen, zu fotografieren, zu filmen und bzw. oder plastisch zu gestalten. Sie werden vom bayerischen Minister für Wissenschaft und Kunst mit dem Villa Concordia-Stipendium ausgezeichnet und bereichern für ein Jahr das kulturelle Leben Bambergs. Über die öffentlichen Abendveranstaltungen hinaus bieten wir Ihnen nun die Möglichkeit, unser Hauptgebäude näher kennen zu lernen und führen Sie durch die Räumlichkeiten der barocken Villa. Dabei erfahren Sie Interessantes sowie Wissenswertes über Vergangenheit und Gegenwart des Hauses.
für Kinder in Begleitung eines Elternteils Wie entstehen Fossilien? Welche Tiere lebten vor Millionen Jahren im Meer und auf dem Land? Wie arbeiten echte Fossilienforscher? In diesem interaktiven Familiennachmittag entdecken Eltern und Kinder gemeinsam die Welt der Fossilien. Mit echten Fundstücken aus dem Naturkundemuseum, kleinen Forscheraufgaben und kreativen Aktionen begeben wir uns auf Zeitreise in die Urzeit. Dabei stehen gemeinsames Erleben, Forschen und Staunen im Mittelpunkt.
In Zusammenarbeit mit dem DoMus Besucherservice. Heinrich II. war Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und pflegte mit seiner Frau Kaiserin Kunigunde seinen Lebensmittelpunkt in Bamberg. Beide Persönlichkeiten sind heiliggesprochen worden.Das von Tilmann Riemenscheider gefertigte Kaisergrab befindet sich im Bamberger Dom und zeigt Legenden aus dem Leben des Paares. Wer waren die heiliggesprochenen Persönlichkeiten, wie haben sie gelebt, wie war ihre Familienkonstellation? Das Kaisergrab wurde über Jahrhunderte von Pilgern aufgesucht. Wer waren die Pilger, wo kamen sie her, was veranlasste sie die Strapazen einer Pilgerreise auf sich zu nehmen? Wer ist der Schutzpatron der Pilger und wie wird dieser dargestellt? Können wir seine Attribute erkennen? Im Diözesanmuseum befindet sich die Kopie des Grabes des im Dom beigesetzten Papst Clemens II.. Welchen Bezug hatte er zu Bamberg? Was wissen wir über den Papst, was können wir am Grab ablesen? Zahlreiche Fragen, auf die Sie während der Führung im Dom & Diözesanmuseum Antworten bekommen..
Ein fast 12 km langes Stollensystem entstand zwecks Sandgewinnung aus dem Keupersandstein. Es diente zugleich der Bierlagerung und wurde während des 2. Weltkrieges als Luftschutzraum und Produktionsstätte Bamberger Firmen verwendet. Die Begehung ist zugleich ein Rückblick auf eine über 1000-jährige Vergangenheit.
Die geologische Sammlung des Naturkundemuseums Bamberg beherbergt nicht nur einzigartige Fossilien aus den Plattenkalken des Oberen Juras bei Wattendorf, sondern auch „Figurensteine“ aus dem frühen 18. Jahrhundert – gefälschte Fossilien, die an die damalige Ignoranz und Skepsis gegenüber modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen erinnern. In unserer thematischen Führung durch das Museum widmen wir uns dem Begriff „Fossilien“. Wie entstehen Fossilien eigentlich? Welche verschiedenen Arten gibt es? Und was können sie uns über die Entwicklung des Lebens auf der Erde erzählen? Die Exponate des Museums liefern anschauliche Beispiele und spannende Einblicke. Dabei werfen wir auch einen Blick auf die Geschichte des Museums sowie auf das naturwissenschaftliche Weltbild zur Zeit seiner Gründung.
Bei der Führung erleben Sie traditionelles Handwerk, lernen Werkzeuge und Materialien für die Bürsten- und Besenherstellung kennen und sehen, wie eine handgemachte Bürste entsteht. Anschließend können Sie die heute noch von den Inhabern genutzte Bürstenmacherwerkstatt mit originaler Einrichtung aus den 50er Jahren besichtigen.
In Zusammenarbeit mit dem DoMus Besucherservice. Das Bamberger Diözesanmuseum beherbergt eine Sammlung von Weltruhm. Weltweit weist Bamberg und sein Umland die höchste Brauereidichte der Welt auf. Die historische Region ist von Kirche und Bierkultur geprägt. Die in der Führung ausgewählten Kunstobjekte veranschaulichen dies. Vier Bierproben zeigen, wie sich unsere Biervielfalt auch an der christlichen Kultur orientiert, und wie man Kultur schmecken kann.
Ein fast 12 km langes Stollensystem entstand zwecks Sandgewinnung aus dem Keupersandstein. Es diente zugleich der Bierlagerung und wurde während des 2. Weltkrieges als Luftschutzraum und Produktionsstätte Bamberger Firmen verwendet. Die Begehung ist zugleich ein Rückblick auf eine über 1000-jährige Vergangenheit.
Lernen Sie die traditionellen Handwerkstechniken der Steinmetze vor Ort kennen! Die Arbeit erfolgt noch heute weitgehend mit unveränderten mittelalterlichen Werkzeugen, weitab von Computersteuerung und Pressluft. Bei der Führung in einem eigens dafür eingerichteten Raum neben der Werkstatt erhalten Sie Einblicke in die Struktur, Geschichte und Arbeitsweise der Dombauhütte Bamberg. Ebenso wird die Baugeschichte des Bamberger Doms erläutert, der mit seinen spätromanischen Skulpturen zum Bedeutendsten gehört, was das Land zu bieten hat.
In Zusammenarbeit mit dem DoMus Besucherservice. An ausgewählten Kostbarkeiten und weniger bekannten Objekten des Bamberger Domschatzes erläutert die Museumskuratorin deren Geschichte und Bedeutung im kulturhistorischen Kontext. Der Tragaltar der Gregorius-Gruppe, die liturgischen Kämme aus Elfenbein, die sogenannte Lampe der hl. Kunigunde wie auch die Arm- und Kopfreliquiare zeugen noch heute vom Reichtum des Bamberger Domschatzes.
Bei dieser Führung im eigenen Atelier teilt Alvaro-Luca Ellwart mit uns seine Faszination für die älteste Gusstechnik der Menschheit: Kräftiges Stampfen wummert durch den Raum, ein paar kaum merkbare Striche, etwas Pusten, dann wird die Form geschlossen. Der rote Delfter Sand wird verdichtet und „merkt“ sich die Form der eingedrückten Musterstücke. Flammen fauchen und ein kurzer gekonnter Schwung füllt den Sand mit flüssigem Metall. Eine kleine Rauchfahne, sonst Stille. Wenn die Form schließlich unwiederbringlich aufgebrochen wird, kommt ein Einzelstück zum Vorschein, das die Spuren seiner Entstehung trägt. Alvaro-Luca Ellwart untersucht, wie das manuelle Sandgussverfahren im aktuellen Trend von Individualität und dem Sehnen nach Bedeutsamkeit seine Stärken ausspielen kann: Jedes Stück ist ein Unikat, die Realisierung bedarf einer gewissen Kunstfertigkeit der Schaffenden und es trägt den deutlich erkennbaren Fingerabdruck von Erde, Feuer und Gestalter. Diese ausdrucksstarke Archaik der gebändigten und doch nie ganz zufallsfrei kontrollierbaren Elemente hat bis heute eine urtümliche Anziehungskraft, und wird so zugleich zum indirekten Zitat, das bis zu den Anfängen der menschlichen Zivilisation reicht.
Ein fast 12 km langes Stollensystem entstand zwecks Sandgewinnung aus dem Keupersandstein. Es diente zugleich der Bierlagerung und wurde während des 2. Weltkrieges als Luftschutzraum und Produktionsstätte Bamberger Firmen verwendet. Die Begehung ist zugleich ein Rückblick auf eine über 1000-jährige Vergangenheit.
Das Bamberger Bosch Werk ist einer der größten Fertigungsstandorte der Bosch-Gruppe. Im Jahr 1939 gegründet, entwickelt das Werk innovative Technologien in den Bereichen Mobilität, Antriebssysteme und Energieversorgung bis zur Serienreife. Wir informieren Sie über unser Werk, unsere verschiedenen Technologien und geben Ihnen einen Einblick in unsere moderne Fertigung.
Ein fast 12 km langes Stollensystem entstand zwecks Sandgewinnung aus dem Keupersandstein. Es diente zugleich der Bierlagerung und wurde während des 2. Weltkrieges als Luftschutzraum und Produktionsstätte Bamberger Firmen verwendet. Die Begehung ist zugleich ein Rückblick auf eine über 1000-jährige Vergangenheit.
Die Technik des Emaillierens – Glas auf Metall gebrannt – führt in eine farbenfrohe Welt künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten. Für die Emaille- und Schmuckgestalterin Nora Kovats haben die gebrannten Farben, mit ihren betörend-changierenden Kombinationsmöglichkeiten und komplexer Lichtbrechung, fast eigene Persönlichkeiten. Beim Emaillieren ist der kreative Prozess zwar steuerbar, jedoch bleibt immer ein Zufallselement, das den Entwürfen etwas Verspieltes, Magisches verleiht. Bei dieser Führung im eigenen Atelier lädt Nora Kovats ein, mit ihr in die Welt des Emaillierens einzutauchen: Sie erzählt von den historischen Entwicklungen des Emaillierens, über die Besonderheiten dieser Werktechnik, wie Emaille immer wieder zeitgenössisch wiederentdeckt und neu interpretiert wird, und gibt einen Einblick in ihre persönliche Arbeitsphilosophie.
Ein fast 12 km langes Stollensystem entstand zwecks Sandgewinnung aus dem Keupersandstein. Es diente zugleich der Bierlagerung und wurde während des 2. Weltkrieges als Luftschutzraum und Produktionsstätte Bamberger Firmen verwendet. Die Begehung ist zugleich ein Rückblick auf eine über 1000-jährige Vergangenheit.