Das Weltkulturerbe Bamberg entdecken!
Lernen Sie das Weltkulturerbe Bamberg auf ganz neue und spannende Weise kennen. Tauchen Sie ein in Geschichte, Architektur, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung, Zeitgeist oder aktuelle Streitthemen. Bei unseren Führungen durch Bamberg bieten wir Ihnen immer wieder neue Themen und ungewohnte Blickwinkel an. Ob gebürtiger „Zwiebeltreter“, zugezogener Neu-Bamberger oder Bamberg-Fan auf der Durchreise: Wir zeigen Ihnen Bamberg, wie Sie die Stadt noch nicht erlebt haben!
Neben den touristischen Highlights des Weltkulturerbes gewährt Ihnen unser Programm exklusive Einblicke in Betriebe, städtische oder staatliche Institutionen, Kirchen, Synagoge und Moschee oder die weitverzweigten Stollenanlagen. Unsere Themen-Führungen nehmen Jubiläen, Ausstellungen oder Special-Interest-Gebiete in den Blick.
Bitte melden Sie sich rechtzeitig an!
Das Mindestalter ist 14 Jahre. Spannende Führungen für Kinder, Jugendliche und Familien finden Sie unter „Junge vhs“
Kurse nach Themen
Das Fürstenportal des Bamberger Doms gehört aus verschiedener Hinsicht zu den wichtigsten Beispielen rechtsrheinischer Bildhauerkunst des 13. Jahrhunderts. Sowohl aus handwerklich-technischer, als auch aus kunsthistorischer, theologischer und mentalitäts- bzw. geistesgeschichtlicher Perspektive lässt sich das Portal in seiner Gesamtkonzeption wie auch seinem großen Detailreichtum gut aufschlüsseln und die überregionale Bedeutung dieses Kunstwerkes anschaulich verdeutlichen.
Die Orgeln des Bamberger Doms (die Hauptorgel und die Chororgel) bilden zusammen die größte Orgelanlage in Bamberg. Der Domorganist bietet einen Einblick in die technischen Gegebenheiten des Instruments und stellt den enormen Reichtum der Klangfarben dieser Instrumente vor. Abschließend besteht die Möglichkeit auf die Schwalbennestorgel zu gehen.
In Kooperation mit dem Internationalen Künsterhaus Villa Concordia. Im April 2026 werden Künstlerinnen und Künstler aus Tschechien und Deutschland beide Künstlerhausgebäude beziehen, um von dort aus zu komponieren und zu musizieren oder zu zeichnen, zu malen, zu fotografieren, zu filmen und bzw. oder plastisch zu gestalten. Sie werden vom bayerischen Minister für Wissenschaft und Kunst mit dem Villa Concordia-Stipendium ausgezeichnet und bereichern für ein Jahr das kulturelle Leben Bambergs. Über die öffentlichen Abendveranstaltungen hinaus bieten wir Ihnen nun die Möglichkeit, unser Hauptgebäude näher kennen zu lernen und führen Sie durch die Räumlichkeiten der barocken Villa. Dabei erfahren Sie Interessantes sowie Wissenswertes über Vergangenheit und Gegenwart des Hauses.
Eine Zeitreise vom 16. Jahrhundert bis ins „Heute“ bietet Ihnen eine Führung durch die rot-gelbe Welt der Weyermann® Spezialmalze! Erfahren Sie den Werdegang vom Rösten unter der Zeltplane bis hin zum heutigen Weltmarktführer im Bereich der Spezialmalze. Besuchen Sie das Labor, erfahren Sie dort, wie wir an unsere erlesenen Qualitätsrohstoffe kommen und welche Ansprüche wir daran stellen. Lernen Sie die Produktion kennen! Was ist Mälzen und wie funktioniert es? Wir schauen in einen Keimkasten und begehen die Rösterei in der Sie unsere beeindruckenden Röstanlagen erklärt bekommen. Erleben Sie im Logistikzentrum, wie unsere Malze verpackt, palettiert und verladen werden, um dann ihren Weg in über 135 Länder anzutreten. Ihre Tour wird in unserer Brennerei abgerundet. Hier erfahren Sie, wie aus besten Weyermann® Spezialmalzen eine Vielfalt an edlen Destillaten hergestellt wird.
Seit über 800 Jahren gibt es Bamberger jüdischen Glaubens. Dies soll Anlass sein, sich auf die Spuren der verschiedenen historischen Synagogen vom Fuß des Kaulbergs über das Quartier an den Stadtmauern mit der Mikwe, die Theatergassen bis zum Synagogenplatz zu machen. Obwohl von der einen nur archivalische Belege, von der anderen nur Fotos erhalten sind, lässt sich die wechselvolle Geschichte der Bamberger jüdischen Gemeinde nachvollziehen. Die fünfte Synagoge aus dem frühen 20. Jahrhundert war im Kontext mit dem Wilhelmsplatz als städtebaulicher Akzent gebaut worden und erlangte über Bamberg hinaus architekturhistorische Bedeutung.
In Zusammenarbeit mit der Staatsbibliothek Bamberg. Die Literaturversorgung von Stadt und Region und die Pflege kulturgeschichtlich herausragender Bücherschätze sind Aufgaben dieser traditionsreichen Forschungsbibliothek, deren internationaler Rang durch die Aufnahme von drei Handschriften des Frühmittelalters in das Weltdokumentenerbe der UNESCO beispielhaft belegt wird. Der Rundgang durch die historischen Schauräume und Schatzkammern eröffnet reale und virtuelle Einblicke in wesentliche Bestände der Staatsbibliothek Bamberg.
Vor 500 Jahren gab es eine bedeutende Zeitenwende, unter anderem durch Kopernikus, die Entdeckung Amerikas, die Reformation, die Erfindung des Buchdrucks und den Bauernkrieg. Damals wie heute suchten viele Menschen in einer Erneuerung des Glaubens. In diesem Zusammenhang spielte Bamberg eine bedeutende Rolle, vor allem wenn man die geistig-religiösen Hintergründe betrachtet. Sie sind zum Teil gut an Kunstwerken in der Oberen Pfarre ablesbar, was bisher noch etwas zu wenig gewürdigt wurde. Helmut Flachenecker zum Beispiel, Professor für fränkische Landesgeschichte in Würzburg, hebt in seinem Aufsatz über die religiösen Grundlagen der damaligen Zeit eine Mariendarstellung in der Oberen Pfarre besonders hervor. Eine Betrachtung weiterer Kunstwerke sollte damals den Menschen den Weg zu einer Erneuerung des Glaubens weisen - und kann es vielleicht in der heutigen "Zeitenwende" auch wieder tun.
Nicht nur die charakteristischen Gärtnerhäuser mit Tordurchfahrt und dahinterliegenden Anbaufeldern prägen die Gärtnerstadt im Weltkulturerbe Bamberg. Die Ottokirche, die Sebastianikapelle und das Kruzifix in der Mittelstraße zeugen vom religiösen Leben der Bewohner. Treibhäuser unterschiedlichen Alters, eines als Hausdach, die Reste der ehemaligen Kunstgärtnerei Rost und die heute noch tätigen Gärtnereien verdanken paradoxerweise der Straßenplanung „Durchbruch Mitte“ der 1960er Jahre ihren Erhalt. Die noch sichtbaren Spuren der Geschichte des Stadtteils werden Gegenstand dieser Führung sein.
In Zusammenarbeit mit dem Förderverein St. Gangolf e.V. Der ehemalige Leiter des Diözesanmuseums erklärt das Chorgestühl, seine Entstehungsgeschichte und dessen Funktion.
Ein fast 12 km langes Stollensystem entstand zwecks Sandgewinnung aus dem Keupersandstein. Es diente zugleich der Bierlagerung und wurde während des 2. Weltkrieges als Luftschutzraum und Produktionsstätte Bamberger Firmen verwendet. Die Begehung ist zugleich ein Rückblick auf eine über 1000-jährige Vergangenheit.
Seit annähernd 1000 Jahren gibt es in Bamberg Fischer. Ihr Revier ist die Regnitz und der Main. Mindestens 700 Jahre gibt es den organisierten Warentransport auf dem Fluss von und zur fränkischen Bischofsstadt. Viele Bamberger Familien fanden dadurch ihr Auskommen. In den meisten Fällen ging das Handwerk vom Vater auf die Söhne über. Nach und nach organisierten sich die einzelnen Fischer und Schiffer in einer Handwerkerzunft für die Zeitdauer mehrerer hundert Jahre bis in das 19. Jahrhundert, als zuletzt der allg. Zunftzwang aufgehoben wurde. Geschichte, Geschichten und Spuren im Stadtbild eines wichtigen Handwerks beispielhaft an einem Meister seines Fachs erleben Sie bei dieser Führung. Johann Baptist Kropf wurde als Sohn des Bamberger Fischer- und Schiffermeisters Georg Kropf 1928 geboren. Sein Vater und sein Großvater, Johann Baptist Kropf der Ältere (*1879, verst. 1939) bildeten ihn nach uralter Handwerkskunst als zukünftigen und zünftigen Fischer und Schiffer aus. Zeit seines Lebens übte er diese beiden Berufe mit Leidenschaft aus. 2020 verstarb er im hohen Alter von 92 Jahren. Er war der letzte Bamberger Fischer- und Schiffermeister, der so die alte Handwerkskunst ohne Fachschule und moderne Ausbildungsordnungen des 20. Jahrhunderts erfuhr und diese Zeit seines Lebens stets weiterentwickelte. Er war der letzte „zünftige“ Meister seines Standes in Bamberg.
In Zusammenarbeit mit der Erlöserkirchengemeinde Bamberg. Bei der Besteigung des Glockenturms der Erlöserkirche kann man viele Schätze erleben: das außergewöhnliche Uhrwerk, den prächtigen Klang der vier Bronzeglocken und den atemberaubenden Ausblick aufs Welterbe. Die Führung bietet Geschichte und Geschichtchen rund um die zweitälteste evangelische Kirche der Domstadt. Der 55 Meter hohe Campanile ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen am rechten Regnitzufer. Als Belohnung für den Aufstieg genießen Teilnehmende freie Sicht auf Bamberg in alle Himmelsrichtungen.
1988 gründete der Orgel- und Harmoniumbaumeister Thomas Eichfelder die Werkstätte in Bamberg. Seit dem haben 58 neue Orgeln die Werkstatt verlassen. Weit über 220 Orgeln wurden restauriert oder gereinigt. Die Werkstatt erhielt für den Orgelneubau der Orgel in der kath. Kirche Dingolshausen den Designpreis „Seitensprünge“. Der Orgelbau von der Antike bis heute wird technisch und musikalisch vorgestellt. Im Jahr 2017 wurde der Orgelbau in die Liste der UNESCO als Immaterielles Kulturerbe aufgenommen.
In Kooperation mit dem ETA Hoffmann Theater Bamberg. Wollten Sie schon immer einmal hinter die Kulissen eines Theaterbetriebes schauen? Interessiert es Sie zu erfahren, wie am Theater gearbeitet wird? Besichtigen Sie die verschiedenen Spielstätten (Großes Haus, Studio, Gewölbe und Treff sowie die Proberäume) mal aus einer anderen Perspektive. Werfen Sie einen Blick in die unterschiedlichen Abteilungen und Werkstätten. Und nutzen Sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen.
Ein fast 12 km langes Stollensystem entstand zwecks Sandgewinnung aus dem Keupersandstein. Es diente zugleich der Bierlagerung und wurde während des 2. Weltkrieges als Luftschutzraum und Produktionsstätte Bamberger Firmen verwendet. Die Begehung ist zugleich ein Rückblick auf eine über 1000-jährige Vergangenheit.
Eine kleine geologische Wander-Exkursion führt uns von Romansthal aus über den Staffelberg, der aufgrund seiner herausragenden Bedeutung in das Kataster der wichtigen Geotope Bayerns aufgenommen wurde. Auf der leichten Wanderung (ca. 5 km) möchten wir lernen, wie wir Gesteine, Fossilien und Geländeformen erkennen, wie die Vegetation von den geologischen Untergrundverhältnissen beeinflusst wird oder was uns ein Gesteinsaufschluss über die Entstehung der darin sichtbaren Formationen erzählen kann. Empfohlen (nicht zwingend) wird die Teilnahme an dem Kurs „Die Geologie Nordbayerns“, der gesondert im VHS-Programm angeboten wird.
Lernen Sie die traditionellen Handwerkstechniken der Steinmetze vor Ort kennen! Die Arbeit erfolgt noch heute weitgehend mit unveränderten mittelalterlichen Werkzeugen, weitab von Computersteuerung und Pressluft. Bei der Führung in einem eigens dafür eingerichteten Raum neben der Werkstatt erhalten Sie Einblicke in die Struktur, Geschichte und Arbeitsweise der Dombauhütte Bamberg. Ebenso wird die Baugeschichte des Bamberger Doms erläutert, der mit seinen spätromanischen Skulpturen zum Bedeutendsten gehört, was das Land zu bieten hat.
Bei Bosch in Bamberg erleben Sie hautnah, wie klimafreundliche Wasserstofftechnologie bereits heute funktioniert. Sie erhalten einen Einblick in fortschrittliche Systeme und Lösungen von Bosch entlang der gesamten Wertschöpfungskette - von der Erzeugung über die Kompression und Speicherung bis hin zur Nutzung von Wasserstoff.
Bei einer Rundführung durch das Verlagsgebäude der Bamberger VerlagsGruppe erhalten Sie spannende Einblicke in die Arbeit eines Verlags. Nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens führen wir Sie durch unsere Räumlichkeiten. Wir stellen Ihnen insbesondes unsere Verlage Magellan (Kinder- und Jugendbuchverlag) sowie C.C. Buchner (Schulbuchverlag) vor und geben dabei Einblicke in die Entstehungsprozesse unserer Produkte.
In Bamberg lebten viele bekannte Persönlichkeiten, die in Wissenschaft, Kunst und Kultur zum Teil Geschichte geschrieben haben und weltweiten Ruf erlangten. Bei unserem Rundgang erfahren Sie einiges über deren Wirken, ihr Leben und ihre Erfolge und sehen die originalen Schauplätze.
In Kooperation mit dem Staatsarchiv Bamberg. Das Staatsarchiv Bamberg verwahrt die schriftliche Überlieferung der staatlichen Behörden, Gerichte und sonstigen öffentlichen Stellen im Regierungsbezirk Oberfranken (ohne Coburg). Die Überlieferung reicht von einer Urkunde des Karolingers Ludwigs des Frommen aus dem Jahr 815 bis zur Gegenwart. Hinzu kommen Nachlässe, Sammlungen sowie zahlreiche Archive oberfränkischer Adelsfamilien. Das Staatsarchiv ist öffentlich zugänglich: Bürgerinnen und Bürger können im Lesesaal Archivalien einsehen. In der Führung gewinnen Sie einen ersten Eindruck vom Staatsarchiv Bamberg. Die Führung hat zwei Schwerpunkte: Sie zeigt den historischen Archivbau von 1905 sowie den modernen Erweiterungsbau von 2019. Sie erfahren von den Aufgaben und der Arbeitsweise des Staatsarchivs. Anschließend werden ausgewählte Archivalien aus der Zeit von 1500 und 1975 gezeigt, die Magie, Hexerei und Zauberei zum Thema haben.
Das MHKW Bamberg ist verantwortlich für die geordnete Abfallentsorgung in der Region Bamberg. In der Führung werden die Betriebsabläufe vorgestellt und gezeigt, wie aus den Abfällen Energie in Form von Fernwärme und Strom gewonnen wird.
Ein fast 12 km langes Stollensystem entstand zwecks Sandgewinnung aus dem Keupersandstein. Es diente zugleich der Bierlagerung und wurde während des 2. Weltkrieges als Luftschutzraum und Produktionsstätte Bamberger Firmen verwendet. Die Begehung ist zugleich ein Rückblick auf eine über 1000-jährige Vergangenheit.
In Kooperation mit dem Tourismus & Kongress Service Bamberg. Dass die Bierstadt Bamberg keine Erfindung der Neuzeit ist, erfahren Sie bei diesem bierigen Programm zur Brauereien- und Bierkultur Bambergs. Nach einem bierhistorischen Stadtrundgang erkunden Sie exklusiv die Brauerei Schlenkerla am Stephansberg samt Mälzerei und Zwickelprobe.
Diese Plätze der Inselstadt entstanden im Rahmen der Stadterweiterung um 1900. Sie sind wichtige Teile des Stadtsanierungsgebietes „Stadterweiterung südliche Altstadt“. Die Entstehung und Geschichte dieser Plätze soll etwas helfen, deren heutige Gestalt und Funktion besser zu verstehen. Vielleicht kann der Rundgang Anregungen für Ideen zur zukünftigen Nutzung und Gestaltung liefern.
Schon über 1000 Jahre lang thronen auf dem auffälligsten der sieben Hügel Bambergs die mächtigen Bauten der ehemaligen Benediktinerabtei St. Michael. Seit 2012 war die Kirche nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich, nun ist die Restaurierung von Architektur und Ausstattung dieses einmaligen Sakralbaukomplexes fast abgeschlossen. Die Führung stellt die wiedereröffnete Kirche in ihrer Geschichte und Gegenwart vor mit dem berühmten „Himmelsgarten“ und den kostbaren Kunstwerken aus mehreren Jahrhunderten; sie wird auch ausführlich auf die aufwendigen und komplizierten Erhaltungsmaßnahmen sowie die dabei gewonnenen, teils überraschenden Erkenntnisse aus Archäologie, Bauforschung und Restaurierungswissenschaften eingehen.
Ein fast 12 km langes Stollensystem entstand zwecks Sandgewinnung aus dem Keupersandstein. Es diente zugleich der Bierlagerung und wurde während des 2. Weltkrieges als Luftschutzraum und Produktionsstätte Bamberger Firmen verwendet. Die Begehung ist zugleich ein Rückblick auf eine über 1000-jährige Vergangenheit.
Park und Schloss Seehof zählen zu den bedeutendsten Barockanlagen Frankens. Auftraggeber waren die Bamberger Fürstbischöfe des ausgehenden 17. und des 18. Jahrhunderts, die ihre Sommerresidenz als Lust- und Jagdschloss nutzten, den Garten im französischen Stil gestalten ließen und zur Ausstattung der Prunkräume ihre Hofkünstler beauftragten sowie Möbel und Bilder aus dem Ausland ankauften. Während des Rundgangs gewinnen Sie Einblicke in die barocke Gartenanlage mit der berühmten Kaskade und dem neu angelegten Orangerieparterre und in die in den letzten 50 Jahren erfolgten Restaurierungsmaßnahmen. Eine Führung durch die fürstbischöflichen Appartements schließt sich an. Herr Dr. Schelter war von 1986 – 2010 maßgeblich an der Gesamtinstandsetzung beteiligt und berichtet aus seinem reichen Erfahrungsschatz und geht auch auf die heutige Nutzung ein.
Dieser Kurs richtet sich an alle, die im hektischen Alltag zur Ruhe kommen und neue Energie in der Natur tanken möchten. Die Teilnehmenden erleben den Wald auf achtsame Weise – mit allen Sinnen und bewusstem Atem. Durch langsames Gehen, Atemübungen und kleine Achtsamkeitseinheiten entsteht Raum, um Stress loszulassen, den Kopf freizubekommen und die heilsame Wirkung der Natur zu spüren. Der Aufenthalt im Wald wirkt nachweislich entspannend, stärkt das Immunsystem und fördert das allgemeine Wohlbefinden. Nach dem Kurs wissen Sie, wie Sie durch bewusste Atem- und Wahrnehmungsübungen die Natur als Kraftquelle nutzen und diese Form der Entschleunigung auch in Ihren Alltag integrieren können. Hinweise für Teilnehmende: Der Kurs ist nicht barrierefrei.
Wir folgen den Wegen E.T.A. Hoffmanns in Bamberg und den Bamberg-Inspirationen zweier großer Geistesverwandter, die einst auf denselben Pfaden wandelten (Die Namen werden hier noch nicht verraten). Vor allem ihren auch für viele Bamberger neuartigen Sichtweisen will die Führung folgen.
Lernen Sie die traditionellen Handwerkstechniken der Steinmetze vor Ort kennen! Die Arbeit erfolgt noch heute weitgehend mit unveränderten mittelalterlichen Werkzeugen, weitab von Computersteuerung und Pressluft. Bei der Führung in einem eigens dafür eingerichteten Raum neben der Werkstatt erhalten Sie Einblicke in die Struktur, Geschichte und Arbeitsweise der Dombauhütte Bamberg. Ebenso wird die Baugeschichte des Bamberger Doms erläutert, der mit seinen spätromanischen Skulpturen zum Bedeutendsten gehört, was das Land zu bieten hat.
In Zusammenarbeit mit Bamberger Service (Abteilung Grünanlagen). Die Geschichte und der Aufbau des Botanischen Gartens sowie die 2019 neu gestalteten Themenbeete stehen im Fokus der Führung. Auch die vielfältige Bepflanzung des Altbestandes mit Bäumen, Sträuchern und Stauden im Umfeld des Hainweihers wird während des Rundgangs gezeigt.
Im April 2026 werden Künstlerinnen und Künstler aus Tschechien und Deutschland beide Künstlerhausgebäude beziehen, um von dort aus zu komponieren und zu musizieren oder zu zeichnen, zu malen, zu fotografieren, zu filmen und bzw. oder plastisch zu gestalten. Sie werden vom bayerischen Minister für Wissenschaft und Kunst mit dem Villa Concordia-Stipendium ausgezeichnet und bereichern für ein Jahr das kulturelle Leben Bambergs. Über die öffentlichen Abendveranstaltungen hinaus bieten wir Ihnen nun die Möglichkeit, unser Hauptgebäude näher kennen zu lernen und führen Sie durch die Räumlichkeiten der barocken Villa. Dabei erfahren Sie Interessantes sowie Wissenswertes über Vergangenheit und Gegenwart des Hauses.
In Zusammenarbeit mit den Museen der Stadt Bamberg. Begleiten Sie uns auf eine faszinierende Führung durch die Alte Hofhaltung und tauchen Sie ein in über tausend Jahre Bamberger Geschichte. Die Ausstellung beleuchtet erstmals die bewegte Vergangenheit der einstigen Kaiser- und Bischofspfalz – geprägt von Hoftagen, Machtkämpfen, Kriegen und tiefgreifenden Wandelprozessen. Auch dramatische Einzelschicksale haben diese Mauern geprägt. Erfahren Sie, welche historischen Spannungen, Entscheidungen und Geheimnisse sich hinter diesem beeindruckenden Ort verbergen.
Mit dem Bau der ersten Flugzeuge begann Firmengründer Hans Eichelsdörfer im Jahr 1951. Heute werden vor allem Wartungs- und Reparaturarbeiten, aber auch Restaurationen an Segelflugzeugen und Motorseglern aus ganz Europa durchgeführt. Das Materialspektrum umfasst Holz, Stahl bis hin zu modernsten Faserverbundwerkstoffen. In der großen Lackierkabine werden die Oberflächen von Flugzeugen für Auftritte bei Europa- und Weltmeisterschaften auf Hochglanz gebracht. Die Eichelsdörfer GmbH ist ein Instandhaltungs- und „CAMO“-Betrieb nach neuem europäischem Recht und damit der „TÜV für Flieger“.
In Zusammenarbeit mit dem DoMus Besucherservice. Das Bamberger Diözesanmuseum beherbergt eine Sammlung von Weltruhm. Weltweit weist Bamberg und sein Umland die höchste Brauereidichte der Welt auf. Die historische Region ist von Kirche und Bierkultur geprägt. Die in der Führung ausgewählten Kunstobjekte veranschaulichen dies. Vier Bierproben zeigen, wie sich unsere Biervielfalt auch an der christlichen Kultur orientiert, und wie man Kultur schmecken kann.
Ein fast 12 km langes Stollensystem entstand zwecks Sandgewinnung aus dem Keupersandstein. Es diente zugleich der Bierlagerung und wurde während des 2. Weltkrieges als Luftschutzraum und Produktionsstätte Bamberger Firmen verwendet. Die Begehung ist zugleich ein Rückblick auf eine über 1000-jährige Vergangenheit.
Wir besichtigen die Abtei und den Ort und wandern auf dem ehemaligen Totenweg auf den Rochus, zum ehemaligen Pestspital und ältesten Schulhaus Bayerns. Eigenanreise nach Ebrach. Leitung Dr. Rosa Karl
In Zusammenarbeit mit AGIL Bamberg. Seit 1990 bereichern namhafte internationale Künstler mit ihren Werken das Welterbe. Unser Kunstspaziergang nimmt Sie mit zu ausgesuchten Großplastiken und Skulpturen in der Altstadt. Die Führung erläutert das Wirken und Schaffen der Künstler und stellt den Kontext zwischen ihren Kunstwerken und den Platzierungen in Bambergs historischer Bausubstanz her.
In Zusammenarbeit mit der Bayerischen Schlösserverwaltung. In der Neuen Residenz lebten, regierten und repräsentierten im 18. Jahrhundert die Bamberger Fürstbischöfe. Prächtige Architektur und kunstvolle Ausstattungen schufen den glanzvollen Rahmen für höfische Etikette und festliche Inszenierungen. Doch wie komfortabel war das Leben im Schloss wirklich – wie stand es um Licht, Wärme und Hygiene? Welche Aufgaben erfüllten die Diener? Die Führung bietet spannende Einblicke in die vielfältigen Lebenswelten des barocken Hofes.