Auf den Spuren unseres bisherigen Lebens folgen wir Erinnerungen, erkunden sie und bringen sie zu Papier. Kreative Schreibimpulse helfen, in Fluss zu kommen, Vergangenes zu sortieren und lebendig werden zu lassen. An sieben Vormittagen können Sie biographisches Schreiben kennen lernen und ausprobieren. Wir arbeiten in kleiner Gruppe!
Möchten Sie Ihre Leselust gerne mit einer Gruppe teilen und zu neuen Lektüreerfahrungen kommen? Wir treffen uns einmal im Monat, um aktuelle deutschsprachige Literatur zu diskutieren – von moderner Klassik bis zu den neuesten Erscheinungen des Büchermarktes. In diesem Semester lesen wir: 1) Franzobel: Hundert Wörter für Schnee Hanser Verlag (ISBN 978-3-552-07543-6) 2) Lena Schätte: Das Schwarz unter den Händen meines Vaters S. Fischer Verlag (ISBN 978-3-10-397657-1) 3) Susanne Abel: Stay away from Gretchen: Eine unmögliche Liebe dtv (ISBN 978-3-423-22014-9) 4) Christoph Hein : Verwirrnis Suhrkamp Verlag (ISBN 978-3-518-42822-1)
Eine besondere Form, welche die Darstellungsmöglichkeiten von Gedanken und Bewusstseinsvorgängen unserer literarischen Figuren erweitert – und gleichzeitig dem Erzähltext epische Weite verleiht, das ist die erlebte Rede. Seit dem 19. Jahrhundert bis in die Moderne und Jetztzeit lässt sie durch die Stimme des Erzählers die Figur selber zu Wort kommen – auf eine leise, elegante Weise, die manchmal paradox scheint, aber intensiv wirkt und in allen literarischen Genre, vom Jugendbuch bis zum Krimi, in Erzählung und Roman verwendet werden soll.
Erinnerungen an wichtige Orte des eigenen Lebens sind das Thema dieser Schreibwerkstatt: Wohnorte, besondere Reiseziele und andere für Sie bedeutsame Orte können aufgespürt, erinnert und zu Papier gebracht werden. Nach und nach kann so eine Landkarte ihres Lebens entstehen.