Diskurswerkstatt „Nachhaltige Entwicklung interdisziplinär“
Die Diskurswerkstatt findet in Kooperation mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und dem Umweltamt der Stadt Bamberg statt. Das Angebot ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.
Diskurswerkstatt: Gerechtigkeit Drei Abende – drei Perspektiven auf eine zentrale gesellschaftliche Frage Was bedeutet Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft? Die Diskurswerkstatt „Gerechtigkeit“ widmet sich an drei Abenden den Themen Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit, raumbezogene Gerechtigkeit und Generationengerechtigkeit. Wissenschaftliche Impulse treffen dabei auf lokale Perspektiven und gemeinsame Diskussion. Wer oder was hat Platz in der Stadt? Raumbezogene Gerechtigkeit in Bamberg Wer kann sich wo in der Stadt aufhalten, wohnen und entfalten? Wem stehen welche Räume zur Verfügung – und wie werden unterschiedliche Interessen zwischen Umwelt, Sozialem und Wirtschaft ausgehandelt? Wie eine Stadt gestaltet und genutzt wird, ist damit auch eine Frage der Gerechtigkeit. Im zweiten Teil der Diskurswerkstatt widmen wir uns der räumlichen Dimension von Gerechtigkeit und fragen, was sie für Bamberg bedeutet. Prof. Dr. Marc Redepenning (Universität Bamberg) gibt mit seinem Vortrag „Raumbezogene Gerechtigkeit. Ein neuer lokaler Blick zwischen Umwelt, Sozialem und Wirtschaft“ Einblicke in das Konzept und eröffnet neue Perspektiven auf die Stadt und ihre Räume. Im Anschluss diskutieren wir mit lokalen Akteuren gemeinsam: Wer hat Platz in der Stadt? Welche Räume sind zugänglich und für wen? Und wie kann eine gerechte Stadtentwicklung gelingen? Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Anne Holfelder (Universität Bamberg). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Kleinformatige, sorgfältig gestaltete deutschsprachige Heiligenbüchlein, die aus dem ehemaligen Klarissenkloster St. Klara in Nürnberg stammen, stellt Prof. Dr. Caroline Emmelius (Eichstätt) vor. Die Staatsbibliothek Bamberg verwahrt in ihren Beständen eine Reihe von Heiligenbüchlein aus Nürnberg, die in das späte 14. und in das 15. Jahrhundert datieren. Jedes der Büchlein stellt die Vita einer oder eines bei den Klarissen besonders verehrten Heiligen vor und ergänzt Gebete und weitere heiligenspezifische Texte, so auch das so genannte [ https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:22-msc.hist.159-4 ] Maria Magdalena-Buch aus dem 4. Viertel 14. Jahrhundert. Einige der Büchlein wurden von Äbtissinnen aus St. Klara geschrieben. Der Vortrag geht der Frage nach, in welchen literaturgeschichtlichen Traditionen die Produktion dieser Heiligenbüchlein steht, welche Interessen sie bedienen und welche Funktion ihnen im Kontext der spätmittelalterlichen Heiligenverehrung zukommt. Anknüpfend an die gleichnamigen virtuellen Vortragsreihen der fünf vergangenen Winter bieten wir Ihnen von November 2026 bis Januar 2027 zehn weitere Buch-Geschichten: Immer dienstags um 19:00 Uhr berichten Expertinnen und Experten von Büchern und anderen in der Staatsbibliothek Bamberg verborgenen Schätzen. Moderation: Prof. Dr. Bettina Wagner (Staatsbibliothek Bamberg) und Dr. Anna Scherbaum (Volkshochschule Bamberg Stadt) Wählen Sie sich kostenfrei und mit einem beliebigen Namen in das Zoom-Meeting über Ihren PC, Ihr Tablet oder Smartphone per Browser oder mit der entsprechenden App ein. Der Zoom-Client muss dabei der aktuellsten Version entsprechen. Durch die Teilnahme erklären Sie sich mit den Datenschutzrichtlinien einverstanden. Sofern die Zustimmung der Referentin bzw. des Referenten vorliegt, wird der jeweilige Vortrag aufgezeichnet und anschließend auf dem YouTube-Kanal der Bamberger Buch-Geschichten zugänglich gemacht. Online unter bsb.bayern/sbbvortrag Meeting-ID: 960 499 6049 (keine eigene Eingabe nötig, da diese Meeting-ID in den Link integriert ist) Meeting-Passcode: SBB#26 Per Telefon aus Deutschland 069 389 805 96 (aus dem Ausland über internationale Einwahlnummern) Meeting-ID („Sitzungs-ID“): 960 499 6049 Teilnehmer-ID: keine Eingabe nötig Meeting-Passcode („Sitzungspasswort“): 847 230 Veranstaltet von der Staatsbibliothek Bamberg in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Mittelalterstudien der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Volkshochschule Bamberg Stadt sowie dem Colloquium Historicum Wirsbergense und dem Historischen Verein Bamberg.