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Unsere vhs-Kursleiterinnen und -Kursleiter kommen aus ganz verschiedenen Professionen und künstlerischen Sparten. Sie repräsentieren unterschiedliche Generationen und Milieus. Ihre Zusammensetzung ist international. Unsere Kursleitungen sind so vielfältig wie unser Programmangebot.
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Eißing M.A., Stephanie

Stephanie Eißing ist studierte Bau- und Kunsthistorikerin, war in der Denkmalpflege tätig und ist seit längerem zertifizierte Gästeführerin sowie Stadtheimatpflegerin in Bamberg. Entdecken sie mit ihr in Führungen und Vorträgen verschiedenste Themen aus Bambergs Stadtgeschichte, Architektur und Brauchtum.

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Bamberg und die Elektrizität - Vom E-Werk zur VHS Tag des offenen Denkmals®
So. 13.09.2026 14:00
Altes E-Werk, Tränkgasse 4 (Hof)
Tag des offenen Denkmals®

Diese Führung nimmt Sie mit an das rechte Regnitzufer zu dem 1901/02 errichteten Elektrizitätswerk. Stadtbaurat Hans Erlwein plante in städtebaulich anspruchsvoller Lage diesen wegweisenden Bau. Die Führung beleuchtet die spannende Geschichte des Gebäudes wie der Stromnutzung in Bamberg – von der frühen Straßenbeleuchtung über den Ausbau der öffentlichen Versorgung bis zur Einrichtung der Stadtwerke. Auch die turbulenten 1980er-Jahre kommen zur Sprache, in denen Abrisspläne beinahe das Ende des E-Werks bedeuteten – verhindert durch engagierten Protest von Bambergern und die einzige Hausbesetzung in der Geschichte der Stadt. Seit 1988 ist das sorgfältig sanierte Gebäude Sitz der VHS Bamberg und ein lebendiges Zeugnis der Stadt- und Technikgeschichte. Die Führung zeigt, wie aus einem technischen Pionierbau ein Haus des Lernens, der Kultur und der Begegnung wurde. Eine Innenbesichtigung des E-Werks schließt sich an.

Kursnummer 8460
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Stephanie Eißing M.A.
Die sieben Synagogen Bambergs und die Mikwe im Quartier an den Stadtmauern
Di. 20.10.2026 16:30
Am Pfahlplätzchen (an der Figur von Avramidis). Ende: Willy-Lessing-Straße
im Quartier an den Stadtmauern

Seit über 800 Jahren gibt es Bamberger jüdischen Glaubens. Dies soll Anlass sein, sich auf die Spuren der verschiedenen historischen Synagogen vom Fuß des Kaulbergs über das Quartier an den Stadtmauern mit der Mikwe, die Theatergassen bis zum Synagogenplatz zu machen. Obwohl von der einen nur archivalische Belege, von der anderen nur Fotos erhalten sind, lässt sich die wechselvolle Geschichte der Bamberger jüdischen Gemeinde nachvollziehen. Die fünfte Synagoge aus dem frühen 20. Jahrhundert war im Kontext mit dem Wilhelmsplatz als städtebaulicher Akzent gebaut worden und erlangte über Bamberg hinaus architekturhistorische Bedeutung.

Kursnummer 8431
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Gebühr: 10,00
Dozent*in: Stephanie Eißing M.A.
Vom ehem. Kaufhaus Herrmann Tietz bis zum Synagogenplatz - der ungarische Architekt Johannes Kronfuß
Fr. 23.10.2026 16:30
Hauptwachstraße / Ecke Kleberstraße (vor dem Stadtplan); Ende: (Synagogenplatz)
der ungarische Architekt Johannes Kronfuß

Um 1900 prägte nicht nur Stadtbaurat Hans Erlwein die Bamberger Architektur und Stadtentwicklung, sondern unter anderem auch sein Studienkollege und Freund aus Münchner Zeiten Johannes Kronfuß. Der 1872 in Budapest geborene Architekt entwarf 1902-10 neben zahlreichen Wohngebäuden und Geschäftshäusern auch das Kaufhaus Hermann Tietz (heute Karstadt) sowie die nicht mehr erhaltene große Synagoge in der Herzog-Max-Straße. Diesem architektonischen Gesamtwerk in Bamberg ist unsere Führung gewidmet. 1910 ging Kronfuß als Gewinner eines Architekturwettbewerbes in Buenos Aires nach Argentinien, wo er bis zu seinem Tod 1944 weitere wichtige Bauten errichtete.

Kursnummer 8433
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Gebühr: 10,00
Dozent*in: Stephanie Eißing M.A.
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17.08.26 00:41:58