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Albert Speer - eine deutsche Karriere im 20. Jahrhundert

Albert Speer ist vermutlich der am häufigsten zitierte Zeitzeuge des 20. Jahrhunderts. Ein engagierter Nationalsozialist, Unterstützer Hitlers, Architektur-Manager, Kriegslogistiker, Rüstungsorganisator, Mitbetreiber der NS-Rassenpolitik, eine Zentralfigur des Eroberungs- und Vernichtungskrieges – das ist der reale Albert Speer bis 1945. Das Bild der Nachkriegszeit entspricht dem kaum. Hier erscheint Speer meist als verführter Bürger und unpolitischer Technokrat. Erfolgreich verdeckte er seine vielfältige Beteiligung an den NS-Verbrechen. Speer erzählte Distanzierungsgeschichten, Fabeln von persönlicher Fremdheit und nachgeholter Reue. Er posierte als vermeintlich ehrlicher Bekenner, um der Nachwelt mahnend zu berichten.
Der Vortrag zeigt Speers reales Leben als Nationalsozialist und analysiert, wie es Speer gelang, seine Legenden zu verbreiten – und wie Millionen Deutsche diese begierig aufnahmen, um sich selbst eine harmonisierte Lebensgeschichte erzählen zu können. Er beschreibt darüber hinaus, wie der Verleger Wolf Jobst Siedler und der Publizist Joachim Fest Speer dabei Speer zur Hand gingen und wie unkritisch Historikerinnen und Historiker deren Fabeln über Jahrzehnte übernahmen. Speers Lebens- und Lügengeschichten sind damit auch eine Anregung zur selbstkritischen Reflexion auf die Fake-News-Wellen unserer Gegenwart.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Albert Speer - eine deutsche Karriere im 20. Jahrhundert

Albert Speer ist vermutlich der am häufigsten zitierte Zeitzeuge des 20. Jahrhunderts. Ein engagierter Nationalsozialist, Unterstützer Hitlers, Architektur-Manager, Kriegslogistiker, Rüstungsorganisator, Mitbetreiber der NS-Rassenpolitik, eine Zentralfigur des Eroberungs- und Vernichtungskrieges – das ist der reale Albert Speer bis 1945. Das Bild der Nachkriegszeit entspricht dem kaum. Hier erscheint Speer meist als verführter Bürger und unpolitischer Technokrat. Erfolgreich verdeckte er seine vielfältige Beteiligung an den NS-Verbrechen. Speer erzählte Distanzierungsgeschichten, Fabeln von persönlicher Fremdheit und nachgeholter Reue. Er posierte als vermeintlich ehrlicher Bekenner, um der Nachwelt mahnend zu berichten.
Der Vortrag zeigt Speers reales Leben als Nationalsozialist und analysiert, wie es Speer gelang, seine Legenden zu verbreiten – und wie Millionen Deutsche diese begierig aufnahmen, um sich selbst eine harmonisierte Lebensgeschichte erzählen zu können. Er beschreibt darüber hinaus, wie der Verleger Wolf Jobst Siedler und der Publizist Joachim Fest Speer dabei Speer zur Hand gingen und wie unkritisch Historikerinnen und Historiker deren Fabeln über Jahrzehnte übernahmen. Speers Lebens- und Lügengeschichten sind damit auch eine Anregung zur selbstkritischen Reflexion auf die Fake-News-Wellen unserer Gegenwart.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
31.07.26 13:17:07