13 Jahre. Eine lange Zeit. Eine Zeit, in der die ehemalige Abteikirche St. Michael für die Öffentlichkeit geschlossen war. Und zugleich eine Zeit ohne Ruhe: voller Gerüste, Berechnungen, Planungen, voller Handwerkskunst und restauratorischem Geschick. Eine Zeit, in der die im Kern 1000 Jahre alte Kirche nicht stillstand, sondern mit Leben gefüllt wurde und für die nächsten 1000 Jahre fit gemacht wurde. Doch was ist in dieser Zeit geschehen? In diesem Vortrag erhalten Sie einen Überblick über die Gesamtinstandsetzung, die Herausforderungen, die Meilensteine und die Liebe zum Detail, die in dieses Mammutprojekt geflossen sind. Der Vortrag ist der Beginn einer spannenden vhs-Vortragsreihe im Rahmen der Wiedereröffnungsfeierlichkeiten der Kirche St. Michael (vgl. 0506-05010). Stein des Anstoßes war im Jahr 2012 ein Putzbrocken, der aus dem Deckengewölbe fiel. Die Kirche musste zur Sicherheit der Besucher umgehend geschlossen werden. Eine Notsicherung wurde konzipiert und 2015 eingebaut. Zeitgleich begannen umfassende Untersuchungen zum Tragwerk. Dank der umfangreichen Unterstützung durch Fördergeber konnte die statische Instandsetzung 2019 abgeschlossen werden. Nun, wiederum mehr als sechs Jahre später, kann die Kirche für die Öffentlichkeit wieder geöffnet werden. Hinter uns liegt ein Projekt, welches in Umfang und Komplexität herausragend war. Bei einem Gesamtvolumen von ca. 43 Mio. Euro waren insgesamt 32 Gewerke und 74 Fachfirmen beteiligt. Etwa 2600 Projektbeteiligte arbeiteten allein seit 2016 in und an St. Michael – in den Hochphasen zum Teil mehr als 100 Personen gleichzeitig. Ein ganz besonderer Dank gilt den Fördergebern, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem E-Fonds Bayern, der Städtebauförderung mit den Anteilen von Bund und Land, der Oberfrankenstiftung, der Bayerische Landesstiftung und der Stiftung Weltkulturkulturerbe Bamberg, diese Sanierung möglich gemacht zu haben.
Tamil Nadu beherbergt mehrere UNESCO-Welterbestätten, darunter die Monumentengruppe von Mahabalipuram, die Großen lebenden Chola-Tempel (Brihadisvara-Tempel in Thanjavur, Gangeikondacholisvaram-Tempel und Airavatesvara-Tempel) sowie die kürzlich aufgenommenen Maratha-Militärlandschaften, zu denen auch das Fort Gingee gehört, was die reiche Geschichte und Kultur des Bundesstaates unterstreich
In ihrem Inneren birgt die Kirche St. Michael in Bamberg zahlreiche Kunstschätze von bedeutendem Rang. Zu den bekanntesten darf der nach einem Großbrand 1610 im frühen 17. Jahrhundert entstandene „Himmelsgarten“ gezählt werden, der alle Kirchengewölbe – einem monumentalen Herbarium gleich – mit hunderten Bäumen, Sträuchern und Blumen überspannt. Im Zuge der laufenden Gesamtinstandsetzung der Kirche wurden die gemalten Pflanzen genau untersucht und dann konservatorisch wie restauratorisch überarbeitet. Dabei kam es zu einer erstaunlichen Entdeckung, die die bisherigen Kenntnisse zum Werk in einen neuen Kontext stellen. Der Vortrag gibt Einblicke in neueste Forschungsergebnisse zu diesem einmaligen Bamberger „Himmelsgarten“ und beleuchtet dessen Entstehungs- und Veränderungsgeschichte.
Seit Jahrhunderten prägt das Geläute der Glocken von St. Michael die Klanglandschaft Bambergs. Mit der Schließung der Kirche war seit 2012 auch der Klang ihrer fünf bisherigen Glocken von 1613/14 und 1789/94 verstummt. Anlässlich der Wiedereröffnung von St. Michael wurde das Geläute auf nunmehr elf Glocken ergänzt. Damit das erweiterte Geläute rechtzeitig erklingen kann, waren umfangreiche und zeitintensive Vorarbeiten nötig: von statischen Untersuchungen der Türme bis hin zur technischen und musikalischen Konzeption des gesamten Glockensystems. Nach Abschluss der Arbeiten ertönen nun wieder elf Glocken aus den beiden Westtürmen und dem Dachreiter der Michaelskirche – so wie es bereits vor dem verheerenden Brand von 1610 der Fall war.
Seit 2021 wurden die gefassten Oberflächen der Ausstattung in der Michelskirche von der Restaurierungswerkstätte Onnen aus Hirschaid b. Bamberg restauriert. Als Fassung bezeichnet die Kunsttechnik jene Schicht auf hölzernen Oberflächen, welche durch einen weißen Kreidegrund und eine anschließende Vergoldung oder Bemalung hergestellt wird. Eike Dehn und sein Team aus RestauratorInnen haben die Fassungen zunächst konserviert, behutsam gereinigt und retuschiert; an einzelnen Flächen erfolgten später Freilegungen und Neufassungen. Von überraschenden Entdeckungen und kunsthistorisch bedeutsamen Erkenntnissen zur barocken Fassung berichtet der Diplom-Restaurator (Univ.).
Seit annähernd 1000 Jahren gibt es in Bamberg Fischer. Ihr Revier ist die Regnitz und der Main. Mindestens 700 Jahre gibt es den organisierten Warentransport auf dem Fluss von und zur fränkischen Bischofsstadt. Viele Bamberger Familien fanden dadurch ihr Auskommen. In den meisten Fällen ging das Handwerk vom Vater auf die Söhne über. Nach und nach organisierten sich die einzelnen Fischer und Schiffer in einer Handwerkerzunft für die Zeitdauer mehrerer hundert Jahre bis in das 19. Jahrhundert, als zuletzt der allg. Zunftzwang aufgehoben wurde. Geschichte, Geschichten und Spuren im Stadtbild eines wichtigen Handwerks beispielhaft an einem Meister seines Fachs erleben Sie bei dieser Führung. Johann Baptist Kropf wurde als Sohn des Bamberger Fischer- und Schiffermeisters Georg Kropf 1928 geboren. Sein Vater und sein Großvater, Johann Baptist Kropf der Ältere (*1879, verst. 1939) bildeten ihn nach uralter Handwerkskunst als zukünftigen und zünftigen Fischer und Schiffer aus. Zeit seines Lebens übte er diese beiden Berufe mit Leidenschaft aus. 2020 verstarb er im hohen Alter von 92 Jahren. Er war der letzte Bamberger Fischer- und Schiffermeister, der so die alte Handwerkskunst ohne Fachschule und moderne Ausbildungsordnungen des 20. Jahrhunderts erfuhr und diese Zeit seines Lebens stets weiterentwickelte. Er war der letzte „zünftige“ Meister seines Standes in Bamberg.
Seit annähernd 1000 Jahren gibt es in Bamberg Fischer. Ihr Revier ist die Regnitz und der Main. Mindestens 700 Jahre gibt es den organisierten Warentransport auf dem Fluss von und zur fränkischen Bischofsstadt. Viele Bamberger Familien fanden dadurch ihr Auskommen. In den meisten Fällen ging das Handwerk vom Vater auf die Söhne über. Nach und nach organisierten sich die einzelnen Fischer und Schiffer in einer Handwerkerzunft für die Zeitdauer mehrerer hundert Jahre bis in das 19. Jahrhundert, als zuletzt der allg. Zunftzwang aufgehoben wurde. Geschichte, Geschichten und Spuren im Stadtbild eines wichtigen Handwerks beispielhaft an einem Meister seines Fachs erleben Sie bei dieser Führung. Johann Baptist Kropf wurde als Sohn des Bamberger Fischer- und Schiffermeisters Georg Kropf 1928 geboren. Sein Vater und sein Großvater, Johann Baptist Kropf der Ältere (*1879, verst. 1939) bildeten ihn nach uralter Handwerkskunst als zukünftigen und zünftigen Fischer und Schiffer aus. Zeit seines Lebens übte er diese beiden Berufe mit Leidenschaft aus. 2020 verstarb er im hohen Alter von 92 Jahren. Er war der letzte Bamberger Fischer- und Schiffermeister, der so die alte Handwerkskunst ohne Fachschule und moderne Ausbildungsordnungen des 20. Jahrhunderts erfuhr und diese Zeit seines Lebens stets weiterentwickelte. Er war der letzte „zünftige“ Meister seines Standes in Bamberg.
Das heiliggesprochene Kaiserpaar Heinrich und Kunigunde haben 1007 das Bistum Bamberg gegründet. Nach deren Tod war das Kaiserpaar zunächst in zwei verschiedenen Gräbern im Dom beigesetzt. Zum 500 jährigen Jubiläum der 1. Bistumsweihe entschloss sich das Domkapitel, dem Kaiserpaar ein gemeinschaftliches Grab zu erstellen. Mit diesem Auftrag wurde der in Würzburg lebende Bildhauer Tilmann Riemenschneider beauftragt. Gerne erkläre ich Ihnen die Deckplatte und die fünf Relieftafeln mit Darstellungen aus dem Leben vom Hl. Kaiser Heinrich und der Hl. Kaiserin Kunigunde, herausragende Kunstwerke, die auch heute noch spannende Einblicke gewähren.
Diese Plätze der Inselstadt entstanden im Rahmen der Stadterweiterung um 1900. Sie sind wichtige Teile des Stadtsanierungsgebietes „Stadterweiterung südliche Altstadt“. Die Entstehung und Geschichte dieser Plätze soll etwas helfen, deren heutige Gestalt und Funktion besser zu verstehen. Vielleicht kann der Rundgang Anregungen für Ideen zur zukünftigen Nutzung und Gestaltung liefern.
In Zusammenarbeit mit Bamberger Service (Abteilung Grünanlagen). Die Geschichte und der Aufbau des Botanischen Gartens sowie die 2019 neu gestalteten Themenbeete stehen im Fokus der Führung. Auch die vielfältige Bepflanzung des Altbestandes mit Bäumen, Sträuchern und Stauden im Umfeld des Hainweihers wird während des Rundgangs gezeigt.
Wir besichtigen die Abtei und den Ort und wandern auf dem ehemaligen Totenweg auf den Rochus, zum ehemaligen Pestspital und ältesten Schulhaus Bayerns. Eigenanreise nach Ebrach. Leitung Dr. Rosa Karl
Tamil Nadu beherbergt mehrere UNESCO-Welterbestätten, darunter die Monumentengruppe von Mahabalipuram, die Großen lebenden Chola-Tempel (Brihadisvara-Tempel in Thanjavur, Gangeikondacholisvaram-Tempel und Airavatesvara-Tempel) sowie die kürzlich aufgenommenen Maratha-Militärlandschaften, zu denen auch das Fort Gingee gehört, was die reiche Geschichte und Kultur des Bundesstaates unterstreich
Tamil Nadu beherbergt mehrere UNESCO-Welterbestätten, darunter die Monumentengruppe von Mahabalipuram, die Großen lebenden Chola-Tempel (Brihadisvara-Tempel in Thanjavur, Gangeikondacholisvaram-Tempel und Airavatesvara-Tempel) sowie die kürzlich aufgenommenen Maratha-Militärlandschaften, zu denen auch das Fort Gingee gehört, was die reiche Geschichte und Kultur des Bundesstaates unterstreich
Tamil Nadu beherbergt mehrere UNESCO-Welterbestätten, darunter die Monumentengruppe von Mahabalipuram, die Großen lebenden Chola-Tempel (Brihadisvara-Tempel in Thanjavur, Gangeikondacholisvaram-Tempel und Airavatesvara-Tempel) sowie die kürzlich aufgenommenen Maratha-Militärlandschaften, zu denen auch das Fort Gingee gehört, was die reiche Geschichte und Kultur des Bundesstaates unterstreich