Frauen forschen und entdecken, engagieren sich politisch und gesellschaftlich, stoßen Veränderungen in der Kunst an und schreiben große Romane. Dennoch stehen ihre Leistungen oft weniger im Rampenlicht als die ihrer männlichen Zeitgenossen. Deshalb richten wir in diesem Kurs den Blick auf beeindruckende Frauen, die Geschichte geschrieben haben. Termin 1: Frauen in Politik und Gesellschaft Wir beginnen mit der Frauenrechtlerin Rosa Luxemburg, die sich für soziale Gerechtigkeit, Demokratie und das Frauenwahlrecht einsetzte. Angela Merkel, Bundeskanzlerin a.D. und Wangari Maathai aus Afrika sind weitere Frauen aus der Politik, mit denen wir uns beschäftigen werden. Termin 2: Frauen in Wissenschaft und Forschung Leben und Wirken von Marie Curie schauen wir uns ebenso an wie das der Mathematikerin Emmy Noether und der Biochemikerin Rosalind Franklin. Termin 3: Frauen in Kunst und Kultur Frida Kahlo gilt bis heute als Ikone des Feminismus. Mit ihrem Leben und ihrer Kunst befassen wir uns ebenso wie mit der Malerin Hilma af Klint und der Fotografin Lee Miller. Agatha Christie revolutionierte die Kriminalliteratur. Autorin Leonie Schöler machte vergessene Frauen der Geschichte sichtbar und Nobelpreisträgerin Toni Morrison rückt Themen wie Rassismus und gesellschaftliche Ungleichheit eindrucksvoll in den Mittelpunkt. Termin 4: Frauen auf Reisen Maria Sibylla Merian war Forschungsreisende und Künstlerin, Ida Pfeiffer bereiste im 19. Jahrhundert allein ferne Kontinente, die Journalistin Meike Winnemuth reiste erst vor ein paar Jahren rund um den Globus und schrieb ein Buch darüber. Alle drei Frauen zeigen: Entdeckergeist ist keine Frage des Alters.
Schluss mit der Alltagsblindheit! Der Kurs „Sensibilisierung für die gebaute Umwelt I“ richtet sich an alle, die Kindern und Jugendlichen niedrigschwellige Zugänge zur Baukultur eröffnen oder selbst eine bewusstere Beziehung zu ihrer Alltagsumgebung eingehen möchten. Er ist niedrigschwellig und funktioniert voraussetzungslos, da er konsequent am impliziten Wissen an-setzt, das alle Menschen – Kinder wie Erwachsene – über Architektur und Städtebau mitbringen, ohne dass es ihnen unbedingt bewusst ist. Die Teilnehmenden erleben, dass es einfach ist, Baukultur zu vermitteln, dass es Spaß macht und dass überall und jederzeit damit begonnen werden kann. Was wird vermittelt? Die Teilnehmenden erhalten in der 1. Lektion einen kompakten Einblick in die Architekturpsychologie und Wahrnehmungstheorie. Sie erfahren, warum es uns Menschen so schwerfällt, die gebaute Um-welt bewusst wahrzunehmen. Dieses Wissen hilft ihnen dabei, eine bewusstere Beziehung zur gebau-ten Umwelt einzugehen, oder Kinder und Jugendliche an das Thema heranzuführen. Die Teilnehmen-den erfahren, warum insbesondere die vertraute Alltagsumgebung ein idealer Ausgangspunkt für die Baukulturelle Bildung ist. In der 2. Lektion lernen sie mithilfe des SpielRaumStadt-Konzepts mit Kindern, Jugendlichen oder auch anderen Erwachsenen an jedem beliebigen Ort ins Gespräch, Nachdenken, Philosophieren und Spekulieren über Architektur und Städtebau zu kommen, ohne dass es einer Vorbereitung oder be-sonderer Vorkenntnisse bedarf. Die fünf begleitenden Übungen zielen darauf ab, die Wahrnehmung in der eigenen Alltagsumgebung zu intensivieren und zu trainieren. Die Teilnehmenden denken über den Genius Loci nach, üben den „liebevollen Blick“ und unterziehen ihre eigenen Alltagswege aber auch die ihrer Mitmenschen einer Betrachtung. Mit den Bushaltespielen erhalten sie kurze, alltagstaugliche Fingerübungen, mit denen die Wahrnehmung zwischendurch trainiert werden kann, und im Rahmen der Ferngesteuerten Stadt-führung, einem 30-minütigen Audio-Walk, der überall funktioniert, werden sie eingeladen, all das in den Fokus zu nehmen, was sie normalerweise übersehen, für nicht betrachtenswert oder selbstver-ständlich halten.