FaktenSicher für Demokratie: Online Seminar- und Dialogreihe der ARD und Volkshochschulen
Seit einigen Jahren ist der Islam in den Fokus des Interesses getreten: Ob geplante Moscheebauten, Kopftuchdebatten, Terrormilizen wie Al-Quaida, Taliban und IS oder die seit spätestens 2015 im Stadtbild europäischer Gemeinden nicht mehr wegzudenken muslimischen Flüchtlinge bzw. persönliche Freundschaften mit muslimischen Mitbürgern. Der Islam ist eine Realität unseres Lebens. Im Kurs werden theoretischen Grundlagen, die praktische Ausübung sowie das spezifische Selbstverständnis von Islam und Christentum hinsichtlich ihrer Gemeinsamkeiten, Differenzen und Horizonte beleuchtet. Ein gesteigertes Verständnis der jeweils eigenen sowie anderen Religion ist die Grundlage für den interreligiösen Dialog.
In den Medien vergeht kaum ein Tag, an dem nicht von Religion die Rede ist: Ob Berichterstattungen aus Krisengebieten im Nahen und Mittleren Osten, verschiedene Verlautbarungen des Papstes oder religions- und kirchenkritische Aktionen bzw. Äußerungen von ideologischer und/oder wissenschaftlicher Seite – Religionen sind in unserem Alltag wieder wesentlich stärker präsent, als dies etwa noch in den 80er und 90er Jahren der Fall war. Doch was ist das Charakteristische der sogenannten großen Weltreligionen? Was zeichnet die monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum und Islam), was den Hinduismus, was den Buddhismus eigentlich aus? Schließen sich die Religionen gegenseitig aus oder ist ein interreligiöser Dialog möglich? Was ist überhaupt Religion und welche Relevanz hat sie im Leben der Menschen? Diese und andere Fragen sollen in dem Kurs zur Sprache kommen und diskutiert werden.