Zum 250. Geburtstag von E.T.A. Hoffmann
In Zusammenarbeit mit den Museen der Stadt Bamberg. Ins Kristall bald dein Fall - ins Kristall!“ Mit diesen rätselhaften Worten verwünscht eine Marktfrau den Helden in E.T.A. Hoffmanns „Der goldne Topf“. Die Ausstellung „Wünsch dir was! Make a wish!“ im Historischen Museum zeigt die zentrale Rolle von Wünschen im menschlichen Leben – sei es in Märchen, Literatur oder Filmen, aber auch als Manipulation in Werbung und Sozialen Medien. Präsentiert werden eine Vielzahl von Objekten aus den Sammlungen der Städtischen Museen – von archäologischen Funden über historisches Spielzeug und Amulette aus aller Welt bis hin zum original „Apfelweibla“-Türknauf. Tauchen Sie also ein in die wundersame Welt der Wünsche! Erkunden Sie mit dem Kurator des E.T.A. Hoffmann-Hauses Martin Habermeyer die Verwünschungen im „Goldenen Topf“ und erleben Sie die Ausstellung spezifisch in Bezug auf die fantastische Welt des Ausnahmekünstlers E.T.A. Hoffmann.
Zum 250sten Geburtstagsjubiläum des Künstlers veranstalten wir eine künstlerische Annäherung zu Stationen seines Lebens in Bamberg - Überraschungen inklusive. An vier Terminen werden wir zu Orten innerhalb der Stadt Bamberg spazieren, die wichtig für das Leben und Werk E.T.A. Hoffmanns waren und diese bildnerisch (Zeichnungen, Aquarelle, etc.) festhalten - Bezüge zum jetzigen Leben in der Stadt und zur heutigen Zeit sind erlaubt und erwünscht. Treffpunkt und Schlussbesprechung eines jeden Termins im Alten E-Werk. Falls das Wetter einmal keinen Spaziergang zulassen sollte, werden wir mit ausgewählten Fotos arbeiten. Da eine Ausstellung unserer Werke in der VHS Bamberg Stadt geplant ist, verwenden wir den fünften Termin für eventuelle Nacharbeiten und für die Aufbereitung unserer Werke für die Rahmung. Mitmachen können alle, die bereits Vorkenntnisse im Zeichnen und Malen oder im UrbanSketching haben.
Bereits seine Kindheit war von Frauen geprägt. Er wuchs im Elternhaus der Mutter zusammen mit der Großmutter und weiteren Tanten auf. In Bamberg lebte er mit seiner Frau Mischa in dem schmalen Häuschen am Zinkenwörth und seinen Lebensunterhalt sicherte er indem er Bamberger Bürgerstöchtern Gesangsunterricht erteilte. Wir begegnen den Frauen seines Weggenossen Adalbert Friedrich Marcus und den Frauen, die in das Werk von E.T.A. Hoffmann Einzug gefunden haben. Es erwartet Sie eine spannende Führung mit bekannten aber auch weniger bekannten Geschichten.
2026 jährt sich der Geburtstag des Dichters ETA Hoffmann zum 250. Mal – Grund genug, um sich diesem literarischen Genius wieder verstärkt zu widmen. Seine Bamberger Jahre (1808-1813) bezeichnete Hoffmann später zwar als seine „Lehr- und Marterjahre“ – was wohl vorrangig mit seiner unglücklichen Liebe vor Ort zu Julia Mark zu tun hatte –, was aber nichts daran ändert, dass Bamberg wie kaum eine zweite Stadt im Schaffen Hoffmanns präsent ist, und zwar seit seinen literarischen Anfängen bis zu seinem Tod. Oftmals ausdrücklich als „Bamberg“ bezeichnet, mitunter auch als „In der kleinen Stadt B. im südlichen Deutschland“ leicht verschleiert oder auch nur durch bestimmte Hinweise verklausuliert, findet sich Bamberg etwa in Serapionsbrüdern, dem Hund Berganza, dem Goldenen Topf, den Elixieren des Teufels, dem Kater Murr und zahlreichen Texten mehr. Die Führung sucht die Originalplätze auf, die sich in Hoffmanns Werk bezüglich Bamberg finden lassen bzw. weist, wenn die Entfernungen für einen Fußmarsch zu groß sind, wenigstens darauf hin und setzt diese Bamberger Lokalitäten mit dem jeweiligen Text literarisch auseinander.
Wie kam E.T.A. Hoffmann von Berlin ans Bamberger Theater? Wie erging es ihm dort und warum verließ er Bamberg wieder? Die PowerPointPräsentation beantwortet diese Fragen mit zahlreichen Bildern aus jener Zeit und lüftet das „Geheimnis hinter der Mauer“ über einen verschollenen Ort der Weltliteratur.
Wir folgen den Wegen E.T.A. Hoffmanns in Bamberg und den Bamberg-Inspirationen zweier großer Geistesverwandter, die einst auf denselben Pfaden wandelten (Die Namen werden hier noch nicht verraten). Vor allem ihren auch für viele Bamberger neuartigen Sichtweisen will die Führung folgen.