Begleitprogramm zur Ausstellung "Mitgenommen - Heimat in Dingen"
Der Teddybär aus dem Rucksack eines kleinen Brünner Mädchens, der Blechteller aus dem Lager in Ungarn, die Schlüssel vom „Zuhause“ in Oberschlesien, die ersten Ausweisdokumente – diese und viele andere Gegenstände und ihre Geschichten erinnern bis heute an die alte Heimat, an Flucht und Vertreibung, an Deportation und Lager, an die Aussiedlung oder die Ankunft „im Westen“. Sie haben ihren hohen ideellen Wert für ihre Besitzer nie verloren. Die Ausstellung „Mitgenommen – Heimat in Dingen“ will anhand der Dinge und ihrer Geschichte von persönlichen Schicksalen ihrer Eigentümer erzählen. Vergleichbares erleben heute weltweit Menschen, die von Krieg, Gewalt und Verfolgung bedroht sind.
Hilke Lorenz ist eine deutsche Journalistin, Historikerin und Autorin. Sie arbeitet als Redakteurin bei der Stuttgarter Zeitung und hat sich in mehreren populären Sachbüchern einen Namen gemacht, vor allem zu Themen der Zeitgeschichte, der Generationengeschichte und der Alltagserfahrungen in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie schreibt historisch fundierte Sachbücher, die oft auf Zeitzeugenberichten beruhen. Sie beleuchtet in ihren Werken das Erleben von Kriegskindern, Flucht und Vertreibung sowie lange unbeachtete gesellschaftliche Probleme wie die Schicksale von Verschickungskindern nach dem Krieg. Anlässlich der Ausstellung "Mitgenommen - Heimat in Dingen" liest und kommentiert sie aus ihrem Buch "Heimat aus dem Koffer. Vom Leben nach Flucht und Vertreibung".
Der Teddybär aus dem Rucksack eines kleinen Brünner Mädchens, der Blechteller aus dem Lager in Ungarn, die Schlüssel vom „Zuhause“ in Oberschlesien, die ersten Ausweisdokumente – diese und viele andere Gegenstände und ihre Geschichten erinnern bis heute an die alte Heimat, an Flucht und Vertreibung, an Deportation und Lager, an die Aussiedlung oder die Ankunft „im Westen“. Sie haben ihren hohen ideellen Wert für ihre Besitzer nie verloren. Die Ausstellung „Mitgenommen – Heimat in Dingen“ will anhand der Dinge und ihrer Geschichte von persönlichen Schicksalen ihrer Eigentümer erzählen. Vergleichbares erleben heute weltweit Menschen, die von Krieg, Gewalt und Verfolgung bedroht sind.