Semestereröffnung

mg 8. Februar 2017

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Luther, Kolumbus und die Folgen. Vom Umgang mit Wandel am Anfang der Neuzeit

Referent: Dr. Thomas Eser, Sammlungsleiter am Germanischen Nationalmuseum

Gleich zwei „Entdeckungen“ waren es, die seit etwa 1500 das Weltbild der Zeitgenossen ins Wanken brachten: Entdeckungsreisende und Astronomen wie Christoph Kolumbus und Nikolaus Kopernikus erschlossen bislang unerkannte Territorien und versetzen die Erde heraus aus dem Zentrum des Weltalls. Zugleich entdeckte der Theologe Martin Luther mit seiner Neuinterpretation der Heiligen Schrift einen völlig neuen Zugang zum gnädigen Herrgott, der den Sünder nicht mehr gnadenlos straft. Alte Normen brachen damit zusammen, das Wissen um endgültige Wahrheit wurde unsicher. Während diese Errungenschaften heute als Fortschritt gelten, reagierten die Zeitgenossen alles andere als euphorisch. Sie suchten nach Strategien der Bewältigung dieser allzu vielen Neuigkeiten und Lebensoptionen.

Der Referent Dr. Thomas Eser bereitet für den Sommer 2017 eine große Sonderausstellung im Germanischen Nationalmuseum zum Reformationsjubiläum vor. Sie wird von diesem Veränderungsdruck handeln. Der Vortrag erläutert die zentralen Thesen dieser Ausstellung. Ein Gegenwartsbezug wird dabei ausdrücklich gesucht: Wie eigentlich gehen wir heute mit Veränderung um und wie offen oder verschlossen reagiert unsere heutige Gesellschaft auf das „Neue“ in Medien und eigener Lebenswelt?

Grußwort

Bürgermeister Dr. Christian Lange

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Dr. Anna Scherbaum

Leiterin der VHS Bamberg Stadt

Musikalische Begleitung in Kooperation mit der städtischen Musikschule Bamberg

Samstag, 11. März 2017, 16:00 Uhr

Altes E-Werk, Großer Saal


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